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BSG Schwerte enttäuscht - Nur Platz acht bei der DM

Sitzball

Der Stachel der Enttäuschung saß tief bei den Sitzballern der Behindertensportgemeinschaft (BSG) Schwerte. Den Titel hatten sie bei den Deutschen Meisterschaften angepeilt - Platz acht sprang am Ende nur heraus.

SCHWERTE

01.05.2011
BSG Schwerte enttäuscht - Nur Platz acht bei der DM

Die Träume vom großen Titel zerplatzten: Die Sitzballer der BSG Schwerte wurden bei der Deutschen Meisterschaft nur Achter.

Zwei Tage lang kämpften zwölf Teams aus acht Bundesländern um die nationale Ehre. Die Schwerter waren als Landesmeister von Nordrhein-Westfalen nach Zwenkau bei Leipzig angereist und hatten vom Titelgewinn 20 Jahre nach dem Triumph von Kiel geträumt. Eine Medaille sollte es auf jeden Fall sein, nachdem man in den letzten beiden Jahren jeweils hauchdünn als Vierter am Treppchen vorbeigeschrammt war. Von der Schmach von Leipzig sprach BSG-Pressesprecher Jürgen Bartsch nach dem Wettkampf in Sachsen. "Wir konnten unsere Leistung einfach nicht abrufen", war der Frust nicht nur bei Bartsch groß.

Schon nach dem ersten Tag hatten die Schwerter erste Dämpfer hinnehmen müssen. Während die Gastgeber der SG Leipzig/Plauen und die BSG Rees mit jeweils 8:0-Punkten vor Titelverteidiger SG Emmelshausen/Kreuznach und Vizemeister VSG Pforzheim mit je 7:1-Punkten das Feld anführten, hatten die Schwerter bereits zwei Niederlagen nach vier Spielen auf dem Konto. Gespielt wurde nach dem Modus jeder gegen jeden. Auch am zweiten Tag lief es nicht besser. Im Gegenteil: Am Ende standen sechs Niederlagen bei nur fünf Siegen zu Buche. Zwar konnte Rees deutlich mit 29:19 bezwungen werden, aber die Schwerter fanden nie richtig ins Turnier. Weitere Siege gab es gegen den TSV Holleben aus Sachsen-Anhalt mit 32:14, TV Kornwestheim aus Württemberg mit 25:22, SC Paderborn mit 32:17 und gegen den Angstgegner BSG Hausen/Kassel mit 30:24. Gegen Hausen hatten die Ruhrstädter eigentlich immer Punkte abgegeben.

Doch diesmal ließen sie die Punkte gegen andere Gegner und das reichlich. Gegen den alten und neuen Meister SG Emmelshausen/Kreuznach - der vierten Titel in Folge - mit 22:27. Dabei lag die BSG hier lange vorne, geriet aber mit drei Punkten nach eigenen Fehlern ins Hintertreffen. Gegen den neuen Vizemeister Leipzig/Plauen (22:31) und den Dritten aus Ludwigshafen (20:31) sowie dem Team Sachsen (21:32) fielen die Pleiten deutlich aus. Ärgerlich sicherlich auch die Schlappe gegen den BS Oberhausen, den man auf der Landesmeisterschaft noch das Nachsehen gegeben hatte. Hier führten die Schwerter lange und verloren schließlich mit 26:28. Eine 22:25-Niederlage gegen Pforzheim rundete die Ergebnisse ab. "Das kämpferische Element hat gefehlt. Es lag nicht an der Hintermannschaft. Die hat eine hervorragende Leistung gezeigt. Vorne im Angriff hat es nicht gepasst. Aber wir sind ein Team", fasste Bartsch das Turnier zusammen. Und erblickte schon wieder nach vorne: "Wir lassen den Kopf nicht hängen." Im nächsten Jahr wird die Qualifikation erneut angepeilt und dann soll es wieder besser laufen.

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