Brand im Gronauer Möbelhaus Roller sorgt für Millionenschaden

Großbrand

Bei einem Brand im Anbau des Möbelmarktes Roller in Gronau ist ein Millionenschaden entstanden. Ein Gronauer muss sich jetzt wegen fahrlässiger Brandstiftung verantworten.

Gronau

05.08.2020, 14:53 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Anbau des Möbelhauses brannte lichterloh.

Der Anbau des Möbelhauses brannte lichterloh. © Guido Kratzke

Ein Millionenschaden ist am Dienstag bei einem Großbrand im Anbau des Möbelhauses Roller in Gronau entstanden. Gegen 14.30 Uhr war ein 35-Jähriger damit beschäftigt, Unkraut im Umfeld des späteren Brandortes zu entfernen. Nach Angaben der Polizei nutzte der Gronauer nutzte dazu ein Gasabflammgerät.

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Zunächst geriet Unkraut in Brand. Kurze Zeit qualmte es aus der Verkleidung der Firmenhalle an der Düppelstraße, gab der Arbeiter an. Erste Löschversuche des Gronauers schlugen fehl.

Feuerwehr verhindert Ausdehnung des Feuers

Die alarmierte Feuerwehr konnte schließlich den Brand, der mittlerweile bis zum Dach des Anbaus des Möbelmarktes vorgedrungen war, unter Kontrolle bringen und schließlich löschen. Die Ausdehnung des Brandes auf den eigentlichen Möbelmarkt konnte verhindert werden.

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Für die Löscharbeiten wurden die Ochtruper Straße, die Düppelstraße, der Jöbkesweg und die Dieselstraße für circa 2,5 Stunden für den Verkehr gesperrt. Der Möbelmarkt und ein Bürogebäude wurden evakuiert. Die ersten Erkenntnisse zur Brandursache konnten Experten des Kriminalkommissariats 11 bestätigen. Die Beamten leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Brandstiftung durch unachtsamen Umgang mit dem Gasabflammgerät gegen den Gronauer ein.

Gasflämmer sorgen wieder häufiger für große Brände

In der letzten Zeit ist es nach Angaben der Polizei im Kreisgebiet immer wieder zu Bränden gekommen, die ihre Ursache in Abflammarbeiten von Unkraut haben. Bei der Nutzung von Gasbrennern entstehen extrem heiße Gase, die „unsichtbar“ ihren Weg an entlegene Orte finden und dort Schaden verursachen, heißt es in einer Pressemitteilung.

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Auch in Lünten haben solche heißen Gase zunächst für einen nicht wahrnehmbaren Schwelbrand in einer Scheune und circa eine Stunde nach den Arbeiten für offene Flammen gesorgt. Die Polizei empfiehlt, Unkraut, besonders bei dieser trockenen Witterung, durch weniger gefährliche Mittel zu beseitigen.

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