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Billard: Dömer zittert bis in die Nacht

CASTROP-RAUXEL Vorbereitet wie ein Profi, ging die erste Einband-Partie für Markus Dömer vom ABC Merklinde bei den Deutschen Billard-Meisterschaften gegen Axel Büscher (Bergisch Gladbach) förmlich mit für ihn überaus schwachen 46:100 nach 15 Aufnahmen in die Hose.

von Von Jürgen Weiß

, 08.11.2007
Billard: Dömer zittert bis in die Nacht

Markus Dömer vom ABC Merklinde.

Dabei fühlte sich der Titelverteidiger aus Castrop-Rauxel pudelwohl. Die letzten Trainingseinheiten im eigenen Haus am eigenen Tisch und mit dem zurzeit besten deutschen Dreiband-Spieler, Martin Horn an der Seite, schienen perfekt.

Am Mittwoch dann gegen Büscher die "kalte Dusche". Dömer: "Ich weiß, warum ich hier so schwach spiele." Vorher hatte er sich aufgemacht, joggender Weise die Wildunger "Reinhardshöhe" zu erklimmen. "Fit wie ein Turnschuh" sollte es dann in seiner Spezialdisziplin ähnlich gut laufen, wie zuvor bei seiner "Bergtour". Im zweiten Match gegen Dieter Steinberger ging es auch nur mühsam weiter. Dömer gewann die Zitterpartie mit 94:73 nach 20 Aufnahmen.

Noch einen Zahn zulegen

Es war noch alles drin, doch gegen Sven Daske (Hamburg) musste der Europastädter im letzten Gruppenspiel kurz vor Mitternacht noch einen Zahn zulegen, wollte er sich vor seinem Dreiband-Einsatz ab Donnerstag (8. November) nicht nur über die "Waffeln zum halben Preis" freuen, die er beim Laufen über den "Wildunger Berg" entdeckte, sondern auch über das Einband-Halbfinale.

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