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Bergbau hinterlässt abgrundtiefe Gefahren in Nordrhein-Westfalen

dzTagesbrüche

Es gibt Zehntausende alte Bergbauschächte und Grubenbaue in Nordrhein-Westfalen. Etliche drohen einzustürzen. Vor allem südlich der B1/A40 heißt es: Augen auf beim Haus- und Grundstückskauf.

NRW

, 15.11.2018 / Lesedauer: 7 min

Unsichtbare Fallgruben. In rauen Mengen. Ohne Scharniere und ohne Warnung. Die Region, in der wir uns bewegen, ist ein unsicheres Geläuf, denn: Zehntausende Schächte und Hohlräume unter der Oberfläche drohen einzustürzen – nur wo genau, weiß niemand. Mehr als die Hälfte des Landes Nordrhein-Westfalen ist von den Hinterlassenschaften des Bergbaus betroffen. Und auch heute, kurz bevor die letzten beiden Steinkohlenzechen in Bottrop und Ibbenbüren schließen, steht das Risikomanagement eigentlich noch am Anfang, und die gesetzlichen Regelungen sind so löchrig wie der Untergrund von NRW. Dabei ist spätestens seit 18 Jahren bekannt, wie gefährlich die Folgen des Bergbaus sein können.


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