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Beim Showdown ist noch alles möglich

TSV hofft auf Platz drei

Fast auf den Tag genau vor 25 Jahren verabschiedete sich der TSV Marl-Hüls aus der Verbandsliga. Damals verlor der Jubiläumsverein das Entscheidungsspiel um den Klassenerhalt gegen Teutonia Lippstadt in Werne. „Wir haben also die Chance, Historisches zu bewirken“, sinniert Trainer Holger Flossbach über die Bedeutung des vorläufigen Saison-Finales.

Marl

von Von Jochen Sänger

, 15.06.2012
Beim Showdown ist noch alles möglich

Marcel Kaiser (l.) und der TSV hoffen auf den dritten Platz und den damit verbundenen direkten Aufstieg in die Westfalenliga. Foto: Sänger

„Der eine oder andere ist mir zu locker. Noch kann alles passieren“, betont der Übungsleiter, der in der „Liga der Sensationen“ auch am 30. und letzten Spieltag auf mehrere dicke Überraschungen wartet. Seine Truppe (48 Punkte) muss Meister Hassel schlagen, um die Möglichkeit auf Platz drei offen zu halten. Dann hängt alles davon ab, wie Coesfeld (47) und Haltern (50) im direkten Duell abschneiden. Platz vier bedeutet eine Relegation mit maximal drei Spielen innerhalb einer Woche.

Der Landesliga-Meister aus dem Gelsenkirchener Norden war für den TSV-Trainer eine der wenigen Konstanten einer turbulenten Spielzeit: „Sie haben ihre Favoritenstellung gerechtfertigt“, gratuliert Flossbach und pflegt die stille Hoffnung, dass es die Grün-Weißen nach Aufstieg und Titelgewinn am Sonntag etwas langsamer angehen lassen.

Sorgen bereitet ihm die Besetzung der Position links hinten in der Viererkette. Durch den Ausfall von Witjes und Temel ist die linke Außenbahn der neuralgische Punkt.

TSV Marl-Hüls – SC Hassel, Sonntag 15 Uhr