Baerbock oder Habeck? Grüne wollen am 19. April Kanzlerkandidaten bekannt geben

Bundestagswahl

Der Grünen-Bundesvorstand wird vorschlagen, wer die Kanzlerkandidatur übernehmen soll. Zur Wahl stehen Annalena Baerbock und Robert Habeck. In beiden Fällen wäre es eine Premiere.

Berlin

07.04.2021, 10:38 Uhr / Lesedauer: 1 min
Annalena Baerbock (l), Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, und Robert Habeck, Bundesvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen.

Annalena Baerbock (l), Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, und Robert Habeck, Bundesvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen. © dpa

Der Grünen-Bundesvorstand wird am 19. April vorschlagen, wer von den Parteichefs Annalena Baerbock und Robert Habeck die Kanzlerkandidatur bei der Bundestagswahl am 26. September übernehmen soll.

Das teilte Grünen-Geschäftsführer Michael Kellner den Landesvorsitzenden und dem Parteirat am Mittwoch in einem Schreiben mit, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

Endgültige Entscheidung auf dem Parteitag Mitte Juni

Die endgültige Entscheidung über die Kanzlerkandidatur fällt auf dem Grünen-Parteitag vom 11. bis 13. Juni.

Die Grünen wollen zwar mit der 40-jährigen Baerbock und dem 51-jährigen Habeck als Spitzenduo in den Bundestagswahlkampf ziehen. Trotzdem soll es erstmals in der Geschichte der Partie einen Kanzlerkandidaten oder eine Kanzlerkandidatin geben.

Bislang nur SPD mit Kanzlerkandidat

In den Umfragen sind die Grünen seit Monaten im Aufwind. Zuletzt lagen sie über 20 Prozent und damit auf dem zweiten Platz hinter der CDU/CSU.

Die SPD will mit Vizekanzler und Finanzminister Olaf Scholz als Kanzlerkandidaten in den Bundestagswahlkampf ziehen. Die Entscheidung der CDU/CSU steht noch aus.

rnd/cle/dpa