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B-Jugend des SV Lünen qualifiziert sich für die DM

Wasserball

Die B-Jugend-Wasserballer des SV Lünen 08 haben sich im zweiten Jahr in Folge für die deutsche Meisterschaft qualifiziert. Die Lüner schafften diesen Sprung durch einen vierten Platz bei den westdeutschen Titelkämpfen. Die Freude hielt sich direkt nach dem Turnier aber in Grenzen.

LÜNEN

von Von Marco Winkler

, 01.05.2011
B-Jugend des SV Lünen qualifiziert sich für die DM

Die Spieler (v. l.) Tobias Grochla, Alexander Kampmann, Max Harder, Felix Stog, Kai Mowinkel, Tobias Stähler und Yannik Grochla hören Interimstrainer Sebastian Bell zu.

Denn beim Turnier in Düsseldorf blieb der SVL ein wenig hinter der eigenen Leistung zurück. So gab es direkt zum Auftakt eine 8:11-Niederlage gegen Krefeld. „Das war sehr ärgerlich. Wir waren einfach zu eigensinnig“, schimpfte Trainer Sebastian Bell. Auch gegen das schwache Bochum begannen die 08er schlecht. „Da haben wir genauso angefangen, wie wir gegen Krefeld aufgehört haben“, ärgerte sich Bell. Doch plötzlich ging ein Ruck durch die Mannschaft und dem SVL gelang ein deutlicher 16:3-Erfolg. „Das war aber auch ein Pflichtsieg“, betonte Bell.

Richtig stark präsentierte sich die Bell-Truppe schließlich gegen den favorisierten ASC Duisburg. Besonders wenn die Duisburger wechseln mussten, waren die Lippestädter auf Augenhöhe. Am Ende setzte sich aber die individuelle Stärke der Duisburger durch – 18:15. Gegen den Gastgeber scheiterten die 08er am gegnerischen Torwart. Auch den Center der Hausherren bekam Lünen nicht in den Griff und verlor deutlich 7:14.

So ging es gegen Uerdingen um den letzten verbleibenden Platz zur Deutschen. Der SVL ließ gar keine Zweifel aufkommen, war klar besser und setzte sich 15:8 durch. „Wir haben unser Minimalziel erreicht. Aber wir müssen als Mannschaft noch besser finden“, bilanziert Bell, der gerne die Westdeutsche mit einer Medaille abgeschlossen hätte. „Ich bin nicht zufrieden, aber in einiger Zeit werde ich mich über die Qualifikation freuen“, versichert Bell.

Darius Navabpour/Leon Prüske – Marcel Schnabel, Arne Borgschulze, Yannik Grochla, Lars Wendel, Max Harder, Pascal Muhlberg, Julian Feldmann, Henrik Bardmann, Thomas Arto, Björn Richter, Daniel Götze, Noah Koschmieder, Marvin Köhling –

Sebastian Bell/Felix Stog

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