AWO zieht es an den Hagenbusch

Zurück zu den Wurzeln

MARL. Die AWO zieht es zurück zu ihren Wurzeln. Sie hat das lange leer stehende, ehemalige Kinderzentrum an der Rappaportstraße von der Stadt gekauft und will es zu ihrem neuen Zentrum machen.

von Von Claus Pawlinka

, 02.01.2010, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Sanierung und Umbau des ehemaligen Kinderzentrums, das nur einen Steinwurf entfernt von der "alten" AWO-Zentrale ist, sollen etwa eine Million Euro kosten. Die Finanzierung soll weitgehend über Stiftungsmittel abgedeckt werden.  „Die Anträge sind gestellt“, bestätigt Friedhelm Schlichting.   Wenn die Zusagen erfolgen, könne man sofort loslegen. Die Pläne für den Umbau liegen schon in der Schublade des Architekten. Auch ein Tagesstrukturzentrum für behinderte Menschen soll dort entstehen. Bis das Gebäude wieder hergerichtet ist, werden Geschäftsstelle und Büros der verschiedenen AWO-Dienste weiterhin am Lehmbecker Pfad 35 untergebracht sein. Die Mittelzusagen erwartet Schlichting im ersten Quartal 2010. Geht alles nach Plan, könnte die neue AWO-Heimat Anfang 2011 bezugsfertig sein.