Aus Wut über Maskenpflicht: Mann fährt mit Auto in Graben

Maskenpflicht

Weil er keine Maske tragen wollte, ist ein 61-Jähriger aus einem Supermarkt verwiesen worden. Daraufhin beschimpfte er die Filialleiterin und stürmte zu seinem Auto. Das war keine gute Idee.

Speyer

21.08.2020, 04:35 Uhr / Lesedauer: 1 min
In Speyer ist ein Supermarktkunde aus Wut über die Maskenpflicht mit seinem Auto in einen Graben gefahren.

In Speyer ist ein Supermarktkunde aus Wut über die Maskenpflicht mit seinem Auto in einen Graben gefahren. © Polizeiinspektion Speyer

Ein 61 Jahre alter Mann hat die Filialleiterin eines Lebensmitteldiscounters in Speyer beleidigt und anschließend einen Verkehrsunfall mit etwa 20.000 Euro Schaden verursacht.

Verletzt wurde niemand, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Der Mann kaufte demnach am Dienstagnachmittag ohne Mund-und-Nasen-Schutz bei dem Lebensmitteldiscounter ein. Als er von der Filialleiterin auf die Maskenpflicht hingewiesen und gebeten wurde, eine solche aufzuziehen, weigerte er sich. Daraufhin wurde er laut Polizei des Marktes verwiesen.

Mann verursacht Schaden von 20.000 Euro

Hierüber regte sich der Mann derart auf, dass er der Filialleiterin seine Einkäufe “vor die Füße warf”, wie es hieß, sie beleidigte und wutentbrannt das Geschäft verließ. Anschließend fuhr er beim Ausparken mit seinem Auto in einen hinter dem Parkplatz gelegenen Abwassergraben. An dem Fahrzeug entstand nach Polizeiangaben ein Schaden von etwa 20.000 Euro. Das Auto musste mit einem Kran aus dem Graben geborgen und abgeschleppt werden. Den Mann erwartet nun ein Strafverfahren wegen Beleidigung.

RND/dpa