„Arbeitsschutz ständig in der Bude“: Laumann für Kontrollen im Schlachthof

Schlachthöfe

NRW-Arbeitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) fordert eine permanente Kontrolle des Arbeitsschutzes in Schlachthöfen. Momentan gebe es dabei noch Probleme.

Düsseldorf

30.06.2020, 04:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
NRW-Arbeitsminister Laumann fordert ständige Kontrollen des Arbeitsschutzes in Schlachthöfen. (Archivbild)

NRW-Arbeitsminister Laumann fordert ständige Kontrollen des Arbeitsschutzes in Schlachthöfen. (Archivbild) © picture alliance/dpa

Nordrhein-Westfalens Arbeitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) will große Schlachthöfe ständig durch den Arbeitsschutz kontrollieren lassen. Bei den Arbeitsbedingungen der Beschäftigten in den Schlachthöfen müssten die gleichen Regeln wie beim Tierschutz gelten, sagte Laumann am Montag in Düsseldorf. Für den Tierschutz und andere wichtige Aufgaben seien Tiermediziner zuständig, die nicht beim Unternehmen angestellt seien.

Für ihre Arbeit müssten die Firmen Gebühren an den Staat zahlen. Er wolle, dass dies auch beim Arbeitsschutz eingeführt werde und die Schlachthöfe „ständig den Arbeitsschutz in der Bude haben“, sagte Laumann. Der Arbeitsschutz hat in den Schlachthöfen nach Laumanns Darstellung Probleme bei den Kontrollen. Wenn die Kontrolleure in einen großen Betrieb wollten, dann dauere das fast eine Stunde, bis sie in der Produktion seien. Das müsse sich ändern. Er lasse gerade prüfen, ob dazu eine landesrechtliche Regelung möglich sei oder der Bundesgesetzgeber aktiv werden müsse.

dpa

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