Apothekerverband: Apotheker sollen bald gegen Corona impfen dürfen

Corona-Impfung

Schon bald soll es ein Überangebot an Impfstoff geben. Der Vorschlag des Apothekerverbands: Bezieht Apotheker mit in die Corona-Impfkampagne ein. Dadurch könnte schneller geimpft werden.

Düsseldorf

13.04.2021, 06:12 Uhr / Lesedauer: 1 min
Es sollen immer mehr Impfdosen nach Deutschland kommen. Deswegen könnten auch Apotheker bald mitimpfen.

Es sollen immer mehr Impfdosen nach Deutschland kommen. Deswegen könnten auch Apotheker bald mitimpfen. © picture alliance/dpa

Der Apothekerverband Nordrhein hat vorgeschlagen, im Sommer auch die Apotheker in die Corona-Impfkampagne einzubeziehen. „Wenn es im Laufe des Sommers ein Überangebot an Impfstoffen gibt, müsste man überlegen, die Apotheken in das Impfgeschehen mit einzubeziehen. So könnte die Impfkampagne schneller voran schreiten“, sagte Thomas Preis, Chef des Apothekerverbands Nordrhein, der Düsseldorfer „Rheinischen Post“ am Dienstag.

In anderen Ländern werden Apotheker bereits mit einbezogen

Auch in anderen Ländern wie Großbritannien, Dänemark, Frankreich, der Schweiz und den USA würden Apotheker bei den Corona-Impfungen einbezogen. In wenigen Wochen werde wahrscheinlich mehr Impfstoff zur Verfügung stehen, als zeitnah geimpft werden könne, so Preis.

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„In dieser und der nächsten Woche gibt es im Schnitt 24 Dosen pro Praxis. Ab der 17. Kalenderwoche gibt es bereits 40 Dosen pro Praxis, in der 18. KW sogar 70 Dosen. Im Sommer können es dann sogar etwa 300 Dosen pro Woche und Praxis sein. Die Frage ist, ob die Praxen das überhaupt noch verimpfen können, zumal der normale Praxisalltag ja weitergeht.“

dpa

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