Amoklauf in Kanada: Täter hatte vorher Streit mit seiner Freundin

16 Tatorte

Mindestens 22 Menschen hat ein Amokläufer in Kanada erschossen, bevor er selbst von der Polizei getötet wurde. Die Tat soll mit einem Streit zwischen ihm und seiner Freundin begonnen haben.

Toronto

24.04.2020, 08:28 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die kanadische Polizei ermittelt an 16 Tatorten, nachdem ein als Polizist verkleideter bewaffneter Amokläufer am Wochenende über 20 Menschen, darunter auch eine Polizeibeamtin, getötet und Brände gelegt hatte.

Die kanadische Polizei ermittelt an 16 Tatorten, nachdem ein als Polizist verkleideter bewaffneter Amokläufer am Wochenende über 20 Menschen, darunter auch eine Polizeibeamtin, getötet und Brände gelegt hatte. © picture alliance/dpa

Der Amoklauf in Kanada hat nach Polizeiangaben als Auseinandersetzung zwischen einem Paar begonnen. Der mutmaßliche Attentäter und seine Freundin hätten sich vor der Tat gestritten, sagte ein Polizist der Nachrichtenagentur AP am Donnerstagabend (Ortszeit). Die Freundin überlebte. Weitere Details wollte die Polizei bei einer Pressekonferenz am Freitag bekannt geben.

Beim folgenschwersten Vorfall seiner Art in Kanada hatte ein Schütze am vergangenen Wochenende in der Provinz Nova Scotia mindestens 22 Menschen erschossen und Feuer in Wohnhäusern gelegt. Nach bisherigem Stand handelte der mutmaßliche 51-jährige Täter Gabriel W. allein.

16 Tatorte in Kanada

Es gab 16 Tatorte in 5 verschiedenen ländlichen Gemeinden im Norden und Zentrum von Nova Scotia. Der Verdächtige wurde am Sonntagmorgen erschossen, etwa 13 Stunden nachdem die Angriffe begonnen hatten. Die Behörden glauben, dass der Täter seine ersten Opfer gezielt angriff, weitere dann jedoch willkürlich tötete.

RND/AP