Als Feuerwehrfrau im Einsatz

18.07.2019, 16:47 Uhr / Lesedauer: 1 min

Dorsten. In Dorsten gibt es nicht nur Feuerwehrmänner, sondern auch Feuerwehrfrauen. Brandmeisteranwärterin Giulia Guse fühlte sich von den meisten ihrer Kameraden sofort akzeptiert. „Und wenn die Kraft mal knapp wurde, haben die Jungs mich toll angefeuert. Die meisten Kameraden sind Frauen gegenüber aufgeschlossen und haben mich direkt als vollwertiges Mitglied angesehen“, berichtet die 26-Jährige.

„Andere mussten erst einmal schauen, ob ich mich auch beweisen kann.“ Aber das konnte sie. „Schon während einem meiner ersten Einsätze musste ich direkt zu einem Großbrand ausrücken. Ich war im Angriffstrupp und direkt am Feuer eingesetzt. Natürlich war ich aufgeregt und es hat mich ganz schön gefordert. Heute weiß ich, dass auch jeder andere Kamerad, der in so einem Fall an vorderster Front steht, mit Adrenalin vollgepumpt und aufgeregt ist. Es hat also nichts mit dem Geschlecht zu tun.“

Katrin Römer ist schon seit 25 Jahren bei der Feuerwehr aktiv. Auch sie betont den Teamgedanken, der sie alle im Einsatz zusammenhalten lässt. Sie gibt aber auch zu, dass es manchmal schwierig ist, mit den männlichen Kollegen mitzuhalten, wenn sie zum Beispiel besonders groß oder stark sind.