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Zeichen gegen Gewalt

Ahaus Die Stadt Ahaus und der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) wollen gemeinsam buchstäblich Flagge zeigen: Die Gleichstellungsbeauftragte und Mitarbeiterinnen der Frauenschutzwohnung des SkF Ahaus hissen Fahnen zum Internationalen Tag "Nein zu Gewalt an Frauen!".

23.11.2007

Am Sonntag, 25. November, ist der internationale Tag "Nein zu Gewalt an Frauen!". Anlässlich dieses Tages wurden sowohl bei der Stadt Ahaus am Rathaus als auch beim Sozialdienst katholischer Frauen an der Schlossstraße die Fahnen gehisst.

Für die Gleichstellungsbeauftragte Sybille Großmann als auch für die Mitarbeiterinnen des SkF, Hildegard Bancken und Birgit Wies, ist es ein Anliegen, ein sichtbares Zeichen gegen die Gewalt an Frauen zu setzen.

Dieser Tag erinnert an drei Schwestern Maria Teresa, Minerva und Patria Mirabal, die am 25. November 1960 wegen ihrer politischen Aktivitäten gegen den Diktator Trujillo vom militärischen Geheimdienst der Dominikanischen Republik nach monatelanger Folter ermordet worden sind. Ihr Todestag wurde zum Gedenktag gegen Gewalt an Frauen. Die Vereinten Nationen erklärten 1999 den 25. November zum Internationalen Tag gegen die Gewalt an Frauen.

Sybille Großmann, Hildegard Bancken und Birgit Wies ist es wichtig, darauf hinzu weisen, dass Gewalt an Frauen nach wie vor trauriger Alltag sei. Jede vierte Frau werde im Laufe ihres Lebens Opfer häuslicher Gewalt. Dies treffe Frauen jeden Alters, jeder Kultur, jeder Nationalität und jeder sozialen Herkunft.

Verständnis finden

Um so wichtiger sei es, dass sie Unterstützung und Verständnis erfahren. Sie bräuchten Ansprechpartner und konkrete Hilfen. Im Kreis Borken gibt es den Runden Tisch GewAlternativen.

Dort arbeiten die unterschiedlichsten Institutionen, Einrichtungen und Personen mit, um das Thema häusliche Gewalt aus der Tabuzone herauszuholen und möglichst frühzeitig Hilfe und Unterstützung zu geben. Sowohl die Gleichstellungsbeauftragte Sybille Großmann von der Stadt Ahaus als auch die Mitarbeiterinnen des SkF, Hildegard Bancken und Birgit Wies, sind Mitglieder des Runden Tisches GewAltenativen .

Der SkF Ahaus bietet sowohl Beratung zum Thema Gewalt und Gewaltschutzgesetz als auch direkte Schutzmaßnahmen durch die Frauenschutzwohnung an. Ferner gibt es auch Gruppenangebote für von Gewalt betroffene Frauen.

Bei Problemen oder Fragen wenden sich Interessierte an den SkF, Schlossstraße 16, Tel. (0 25 61) 4 39 98 oder schicken eine email an info@trau-dich-raus.de.

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