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Warum ist da nicht nichts?

Ahaus In der Reihe "Schöne neue Welt lädt das Ahauser Forum Politische Theologie ein zum dritten Vortrag. Prof. Dr. Josef Wohlmuth von der Universität Bonn spricht am Donnerstag, 6. Dezember, 19.30 Uhr im Schloss zum Thema: "Warum ist da nicht nichts? Über die Schöpfung im modernen Verständnis."

30.11.2007

Zur Zeit sind die Naturwissenschaften auf der Suche nach den Ursprüngen des Lebens ebenso wie des Bewusstseins, der Materie, der Welt und des Kosmos. Ein erstaunlich großes Stück sind sie auf diesem Wege vorangekommen, und "keine Winde der Mode" (George Steiner) werden sie "in die Vergangenheit zurückwehen".

"Nahe am Urknall"

Sie sind auf Sekunden an den "Urknall" herangekommen, sind in das Innere des Lebens eingedrungen und haben es der technischen Intervention offengelegt, sie haben das scheinbar Unspaltbare (das "Atom") gespalten und damit Kräfte freigesetzt, von denen vorher nur Mythos und Märchen berichtet haben, sie haben die Konstanz der Elemente durchbrochen und in ihren Teams eine Gemeinschaftskultur geschaffen, die es weltweit noch nie gegeben hat.

Schöpfer ausgedient?

Hat somit der Glaube an Gott, den Schöpfer des Himmels und der Erde, ausgedient? Ist der Schöpfungstext aus dem Buch Genesis überholt? Wie reagiert die Theologie auf die neuen naturwissenschaftlichen Erkenntnisse?

Josef Wohlmuth , Professor für Dogmatik an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Bonn, ausgewiesen durch zahlreiche Veröffentlichungen zum Thema, wird sich den Fragen der Zuhörer stellen. An der folgenden Diskussion (Leitung: Dr. Bernd Wacker) wird sich auch Prof. Dr. Johann Baptist Metz als Mentor des Ahauser Forums Politische Theologie beteiligen. Die Einführung gibt Prof. Dr. Jürgen Manemann, Lehrstuhl für Christliche Weltanschauung, Religions- und Kulturtheorie der Universität Erfurt.

Der Eintritt beträgt fünf Euro, Schüler haben freien Eintritt.

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