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Vom Acker zum Park für Gewerbe

18.11.2007

Vom Acker zum Park für Gewerbe

<p>Noch präsentiert sich das Areal an der A 31 als Acker. Lüttich-Gür</p>

Ahaus/Legden "0,00 Euro" - eine solche Investitionssumme ist eher selten, zumal wenn es um nichts Geringeres als "das interkommunale Gewerbegebiet der Zukunft" geht mit hoher Standortgunst direkt an der A 31 und überregionaler Ausstrahlungskraft. Dennoch: "Der bisherige Mitteleinsatz der Stadt Ahaus beträgt mit Ausnahme des Personalaufwandes für intern durchgeführte Arbeiten 0,00 Euro", beantwortet die Stadtverwaltung Ahaus eine Anfrage der Grünen.

Noch stellt sich die 25 Hektar große Fläche im Dreieck zwischen B 474, Bahntrasse Dortmund-Enschede und A 31 am Legdener Ortsrand in Richtung Ahaus entsprechend dar: Statt industrieller Betriebsamkeit herrscht landwirtschaftliche Beschaulichkeit - noch. "Wir befinden uns in Grundstücksverhandlungen, und da ist zu viel Öffentlichkeit nicht hilfreich", hatte Legdens Bürgermeister Friedhelm Kleweken vor mehreren Wochen erklärt. Dass die schwieriger sind als erhofft, lässt die schriftliche Weigerung zu verkaufen vermuten, die im Februar drei Landwirte unterzeichnet hatten.

Verhandlungen

Seit mehr als eineinhalb Jahren ist das nicht nur die Sorge der Gemeinde Legden, sondern auch die der Stadt Ahaus, die gemeinsam mit dem kleineren Nachbarn die Fläche entwickelt, erschließt und - voraussichtlich frühestens in zwei bis drei Jahren - bewirtschaften wird. Entwürfe des Vertrags, der die konkrete Form der Zusammenarbeit zwischen Ahaus und Legden - der Verteilung der Kosten und der später erhofften Gewerbesteuereinnahmen - regelt, befinden sich immer noch in der Abstimmung. Fest steht, wie die Ahauser Verwaltung noch einmal bekräftigte, dass die Gründung eines Zweckverbandes zwischen den Nachbarn geplant sei. Alternativ sei auch ein gemeinsames kommunales Unternehmen denkbar. Zwar ist in Legden stets von einem Drei-Millionen-Projekt die Rede, das das Dahliendorf in diesem Jahr mit den ersten 300 000 Euro angestoßen hat: Eine konkrete Finanzplanung sei aber noch nicht möglich, erklärte die Ahauser Verwaltung auf Anfrage von Dietmar Eisele von den Grünen.

Auch wenn es keine Vorgaben gibt: "In dem interkommunalen Gewerbegebiet Ahaus/Legden sollen nur solche Betriebe angesiedelt werden, für die die spezifischen Standortbedingungen von Bedeutung sind", verweist die Stadt Ahaus auf die überregionale Bedeutung des Gebietes hin. Dass es dafür durchaus Bedarf gibt - zumal jetzt in der allgemeinen Phase des Aufschwungs -, steht für die Stadt außer Frage: "Verschiedene konkrete Interessenten gibt es bereits, auch außerhalb von Ahaus." sy-

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