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Sterbenden beistehen

Ahaus Sterbende auf ihrem letzten Weg begleiten - dieses Ziel findet zunehmend ehrenamtliche Unterstützung auch im Bereich der Stadt Ahaus.

21.11.2007

In Zusammenarbeit mit der Europäischen Seniorenakademie hat der Ambulante Hospizdienst Omega in Ahaus unter der Leitung der Koordinatorin Gertie Kloster in den letzten Wochen wieder einen Kurs zur Vorbereitung auf die ehrenamtliche Krisen- und Sterbebegleitung durchgeführt und kürzlich abgeschlossen. Tagungsort war das Seniorenheim St. Friedrich in Wessum.

Die Konfrontation mit schwerster Krankheit und Sterben werde von fast allen Menschen als eine sehr schwere, wenn nicht sogar als die schwerste Krise überhaupt in ihrem Leben empfunden. Zwölf Interessierte hatten den Mut, sich vorausschauend diesem Thema zu nähern. Die Teilnehmer des Kurses setzten sich intensiv mit den gesellschaftlichen und ethischen Aspekten von Sterben und Tod in der heutigen Gesellschaft auseinander, bedachten und bearbeiteten die Schwerpunkt-Themen Bedürfnisse der Betroffenen, Angehörigen und Beteiligten, Kommunikation und Wahrnehmung, palliative und andere Hilfsmöglichkeiten, Trauer und Spiritualität.

"Keinem Menschen wird das Leben ersparen, mit Krankheit und Tod in Berührung zu kommen", so der Hospizdienst. Die vorausschauende Auseinandersetzung könne ganz persönliche Wege der Bewältigung aufzeigen, aber auch Hilfen für den Alltag anbieten, wenn ein Angehöriger oder Freund direkt betroffen sei. Einige Teilnehmer hätten die Möglichkeit, zukünftig auch ehrenamtlich Betroffene zu unterstützen.

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