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Pilotprojekt bietet Musik mit Spaß für alle Kinder

„Young Brass Ahaus“

„Young Brass Ahaus“ heißt das neue Projekt, mit dem die Städtische Kapelle Ahaus und die Musikschule Ahaus gemeinsam Kinder für das Musizieren begeistern möchten. Unter der Federführung des „Vereins der Freunde und Förderer der Musikschule Ahaus“ startet das Pilotprojekt im Mai.

AHAUS

10.05.2011
Pilotprojekt bietet Musik mit Spaß für alle Kinder

Mit Freude ins Horn und andere Blasinstrumente stoßen können Kinder künftig beim neuen Projekt »Young Brass Ahaus«.

Ziel ist es, dieses Projekt nach einer etwa einjährigen Testphase flächendeckend im Stadtgebiet auszuweiten und auch andere Vereine mit einzubinden. „Die Kinder sollen mit viel Spaß in kleinen Gruppen ein Instrument erlernen und nach nur einem halben Jahr mit einer Band ihren ersten Auftritt haben“, fassen Alfred Zamhöfer, Leiter der Musikschule, und Bernhard Terhan, zweiter Vorsitzender und Geschäftsführer der „Städtischen“, das kurzfristige Projektziel zusammen. Unter dem Namen „Young Brass Ahaus“ (das englische „brass“ heißt eigentlich Messing und steht für Blechblasinstrumente) musiziert der Nachwuchs dann praktisch von Anfang in einem Orchester. Langfristig sollen mit dieser neuen Aktion junge Menschen für die städtischen Musikvereine und Kapellen gewonnen werden.

Der Förderverein der Musikschule unterstützt das Pilotprojekt. Vereinsvorsitzender Professor Peter Mönkediek sieht darin „eine tolle Chance, Ahauser Kinder qualifiziert an die Musik heranzuführen und ihnen die Freude daran zu vermitteln“. Damit sei eine gute Basis für den Einstieg in die Musik geschaffen. Im Laufe der Zeit entschieden Eltern und Kinder je nach Neigung und Talent des Nachwuchses über die weitere Ausbildung. In einem ersten Schritt werden Musiker der Städtischen Kapelle und Ausbilder der Musikschule in die Grundschulen der Kernstadt gehen und den Kindern die Instrumente Klarinette, Horn, Posaune und Trompete vorstellen. Die Jungen und Mädchen können dann selbst einmal die Instrumente testen. Wenn sie Lust haben, weiterzumachen, können sie am 28. Mai zur Instrumentenauswahl in den Probenraum der „Städtischen“ kommen und am 17. Juni erstmals an einer gemeinsamen Probe teilnehmen. Auch der Gruppenunterricht an den Instrumenten beginnt bereits im Juni. „Die Instrumente werden nicht nur bei den ersten Versuchen, sondern auch im gesamten ersten Jahr kostenlos zur Verfügung gestellt“, stellt Terhan klar, dass die Eltern nicht gleich „großes Geld“ investieren müssten.

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