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Ein Festival für die Literatur

Lesen, schreiben, diskutieren

Sieben Städte und Gemeinde, sieben Autoren und sieben Institutionen legen sich ins Zeug für ein und dasselbe Ziel: Kinder und Jugendliche für Literatur begeistern – für das Lesen, aber auch für das Abfassen eigener Texte.

AHAUS

von von Sylvia Lüttich-Gür

, 09.05.2011
Ein Festival für die Literatur

Freuen sich auf das Festival (v. l. oben nach rechts unten): Daniela Kies (Stadtbücherei Stadtlohn), Wolfgang Niehues (Bereichsdirektor Sparkasse), Melanie Tenhumberg (Stadtbücherei Ahaus), Michael Schürmann (Bücherei Vreden), Christina Büning (BücherZeit Stadtlohn), Jürgen Büngeler (Vorstand Sparkasse), Dr. Nikolaus Schneider (VHS) und Frank Schaten (Buchhandlung Schaten Ahaus).

„Sieben auf einen Streich. June Literatur Westmünsterland“ lautet das Motto eines dreitägigen, bislang landesweit im ländlichen Bereich einzigartigen Projekts unter der Regie der Volkshochschule/aktuelles forum. An vier Tagen dreht sich vom 28. September bis zum 1. Oktober alles um die Welt zwischen den Buchdeckeln – in Schullesungen am Vormittag, in Workshops am Nachmittag und in Abendveranstaltungen, deren Bandbreite von einer Diskussion über die Zukunft des Lesens über Poetry Slam bis zu einem ein Gespräch über und teilweise auch in Gebärdensprache reicht. Den Abschluss bildet am Samstag, 1. Oktober, ein Fest des Lesens mit vielen Aktionen in und um das Ahauser Schloss, wie Dr. Nikolaus Schneider, VHS-Direktor und Initiator der ersten Jugendliteraturtage gestern mitteilt. Dass er und seine Mitstreiter von den öffentlichen Büchereien in Ahaus, Vreden und Stadtlohn/Südlohn sowie vom Buchhandel und der Sparkasse Westmünsterland schon jetzt an die Öffentlichkeit gegangen sind, hat einen Grund: der Schreibwettbewerb zum Festival.

Nachwuchsliteraten im Alter zwischen sieben und 18 Jahren sind aufgerufen, alleine oder in Gruppen einen Beitrag zum Thema „Was ist mir fremd?“ zu verfassen. Egal, ob in Versen, als Bericht oder Interview, autobiographisch oder frei erfunden: Die Jury, die in drei Altersgruppen die besten Einsendungen prämiert, macht nur eine Einschränkung: Länger als acht Seiten solle kein Text sein. Dass auch in Zeiten von Twitter unc Co., in denen Mitteilungen nicht mehr als 140 Zeichen haben, die Lektüre und das Abfassen umfangreicherer Texte einen eReiz haben, steht für den HVS-Direktor fest: „Es lohnt sich, Bilder im Kopf entstehen zu lassen und sie sich nicht nur am Bildschirm anzuschauen“. Die Sparkasse Westmünsterland unterstützt mit 8500 Euro aus der Sparkassenstiftung das Literaturfestival, weitere 15 000 Euro hat das Land NRW zugesagt.

Antje Babendererde (schreibt viel über Indianer in der heutigen Zeit), Aygen-Sibel Celik (thematisiert den deutsch-türkischen Dialog), Christine Goppel (schreibt und malt schon für die ganz Kleinen), Dirk Reinhardt (mit Anastasia Cruz hat er eine abenteuerlustige Serienheldin geschaffen), Kathrin Schrocke (in einem ihrer ausgezeichneten Bücher ist eine Gehörlose die Protagonistin), Anja Tuckermann ( erhielt den Deutschen Jugendliteraturpreis) und Antje Wagner (sie schreibt nicht nur selbst, sondern übersetzt auch). Die sieben teilnehmenden Autoren   

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