Acht Wildunfälle im Kreis Coesfeld - darunter in Vinnum und Capelle

Wildwechsel

Gleich zu mehreren Wildunfällen ist es in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag im Kreis Coesfeld gekommen, unter anderem auch in Capelle und Vinnum. Das hat vor allem einen Grund.

Capelle, Vinnum

, 23.07.2020, 14:02 Uhr / Lesedauer: 1 min
Derzeit ist wieder vermehrt Wild unterwegs - auch im Kreis Coesfeld, wo es zuletzt acht Unfälle in einer Nacht gegeben hat, darunter auch in Vinnum und Capelle.

Derzeit ist wieder vermehrt Wild unterwegs - auch im Kreis Coesfeld, wo es zuletzt acht Unfälle in einer Nacht gegeben hat, darunter auch in Vinnum und Capelle. © picture alliance / Patrick Pleul (Symbolbild)

Zu mehreren Wildunfällen ist es vom späten Mittwochabend bis zum frühen Donnerstagmorgen im Kreis Coesfeld gekommen. Das gibt die Pressestelle der Kreispolizeibehörde am Donnerstag bekannt. Zu Unfällen sei es unter anderem in Capelle, Vinnum und Dülmen gekommen. Menschen seien dabei nach bisherigem Stand nicht verletzt verletzt worden, teilt die Polizei weiter mit. Sie nennt auch den wahrscheinlichen Grund für das erhöhte Wildaufkommen auf den Straßen:

„Weil die Felder abgeerntet werden, entfallen Großteile des gewohnten Lebensraums. Aus diesem Grund sind die Tiere auf der Suche nach neuen „Wohnzimmern‘“, so die Erklärung der Polizei.

Brunftzeit des Rehwildes beginnt

Zudem beginne die Blattzeit (Brunftzeit des Rehwildes). Weil Wild außerdem in der

Regel in den Abend- und Morgenstunden auf Futtersuche gehe, sei gerade in diesen Zeiträumen erhöhte Wildbewegung festzustellen, warnt die Polizei.

Für Autofahrer haben die Beamten Tipps, wie sie sich bei Begegnungen mit Wildtieren auf der Straße am besten verhalten sollten:

„Springt Wild auf die Straße, sollten Autofahrer abblenden, abbremsen und hupen.

Es ist damit zu rechnen, dass weiteres Wild nachfolgt. Kommt es zu einem Unfall,

sollen Betroffene die Polizei rufen“, heißt es in der Pressemitteilung abschließend.

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