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Abstiegskampf und Auswärtsschwäche

Fußball Landesliga 4

Der Fußball-Landesligist Werner SC hat am 22. Spieltag den Sprung runter von einem Abstiegsplatz geschafft. Der SV Herbern hat es verpasst, den Abstand auf Rang zwei zu verkürzen. Der kommt laut SVH-Coach eh nicht in Frage.

Werne/herbern

, 27.03.2018
Abstiegskampf und Auswärtsschwäche

Im Hinspiel trennten sich der Werner SC und der SV Herbern 2:2. Das Rückspiel steigt am 29. April im Lindert in Werne. © Christian Greis

Es geht nur um den Klassenerhalt. Als Aufsteiger hat man nur dieses eine Ziel – wenn man nicht gerade einen finanzkräftigen Energy-Brause-Milliardär als Sponsor hat. Der Abstiegskampf ist hart, kostet Nerven. Balsam auf die geschundenen Seelen war deshalb der vergangene Spieltag in der Fußball-Landesliga und in der Kreisliga A für den Werner SC.

Die erste Mannschaft hat sich durch den 3:0-Erfolg gegen den VfL Senden von den Abstiegsrängen befreit, ist nun mit 24 Punkten Zwölfter. Wernes Reserve in der A-Liga Münster hat durch den 3:0-Sieg gegen die SG Selm ihr Punktekonto auf 18 Zähler gestellt. Das rettende Ufer ist nur zwei Punkte entfernt. „Am Sonntag ist uns schon ein Stein vom Herzen gefallen. Beide Siege kamen zu einen sehr wichtigen Zeitpunkt“, erklärt Thomas Overmann, Vorsitzender der Fußballabteilung im Werner SC.

Deutliche Ansprache in der Kabine

Der Chef selbst hatte im Vorfeld speziell der zweiten Mannschaft ins Gewissen geredet. Es habe eine deutliche Ansprache in der vergangenen Woche gegeben, so Overmann. Denn bei einem ist er sich sicher: „Mit dem Spielermaterial wären wir schön doof, wenn wir absteigen würden. Das gilt für beide Teams.“ Hängen lassen dürfe sich aber niemand.

Was die Landesliga-Truppe angehe, könne man laut Overmann immer mehr die Handschrift von Coach Lars Müller erkennen. „Die Mannschaft folgt ihm blind.“

SV Herbern ist auswärts deutlich schwächer

Gegenüber den Wernern haben die Nachbarn aus Herbern Luxusprobleme. Sie gehören zum Spitzentrio der Landesliga. Zwölf Punkte trennen den WSC und den SV Herbern. Es hätten 15 seien können, doch der SVH verlor am Sonntag doch etwas überraschend beim SV Dorsten-Hardt mit 1:4. Der Gegner habe einfach gut gespielt, sagt SVH-Coach Holger Möllers. „Wir haben nicht schlecht, aber auch nicht besonders gut gespielt. Das hat eben den Ausschlag gegeben“, erklärt Herberns Coach.

Auf heimischen Geläuf wäre die Partie vielleicht anders verlaufen. Da ist Herbern eine Macht. 26 von 26 Zählern holte der SVH hier. Das ist Ligabestwert. „So ist die Liga aber auch gestrickt. Es gibt sehr viele Teams, die auf Augenhöhe sind. Und da machen dann die 5 bis 10 Prozentpunkte, die man als Gastgeber vielleicht mehr investiert, den Unterschied“, erklärt Möllers.

Platz zwei löst das Ticket zur Westfalenliga

Durch die Niederlage bei Dorsten-Hardt ist Platz zwei wieder etwas weiter entrückt – allerdings nur um meinen Punkt. Konkurrent SV Mesum spielte gegen Burgsteinfurt nur 2:2, sodass der Vorsprung auf Herbern jetzt vier Zähler beträgt. Und alles schielt auf Platz zwei, der zum direkten Aufstieg berechtigt. Für Möllers ist das kein Thema: „So wie wir auswärts auftreten, kommt Platz zwei für uns nicht in Frage.“ In der Auswärtstabelle belegt sein Team den vorletzten Platz.

Die Verletzung von Keeper Sven Freitag, die er sich am Sonntag zugezogen hat, ist wohl nicht so schlimm. Kurz vor Schluss gab es eine Schrecksekunde, als Möllers seinen Keeper vom Feld nehmen musste. Ein Gegenspieler war Freitag auf die Hand getreten. „Ein Gelenk war herausgesprungen. Unser Physiotherapeut hat das aber wieder eingerenkt“, so Möllers.

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