7500 Quadratmeter großes Waldstück in Hagen brennt: 160 Einsatzkräfte vor Ort

Brand

Wenig Regen und milde Temperaturen führen seit mehreren Wochen dazu, dass die Wälder immer trockener werden. In Hagen hat nun ein Waldstück gebrannt - die Ursache ist noch unklar.

Hagen

27.05.2020, 17:35 Uhr / Lesedauer: 1 min
In einem Waldstück in Hagen hat es angefangen zu brennen. (Symbolbild)

In einem Waldstück in Hagen hat es angefangen zu brennen. (Symbolbild) © picture alliance/dpa

Nach anhaltender Trockenheit hat ein Waldstück in Hagen-Selbecke auf einer mehr als fußballfeldgroßen Fläche Feuer gefangen. Rund 160 Kräfte waren seit Mittwochmittag im Einsatz, um die Flammen zu löschen. Zunächst standen einzelne kleinere Bäume in Flammen, die aber mittlerweile gelöscht werden konnten. Aus dem Unterboden stiegen Rauchwolken stiegen auf.

Am Nachmittag habe man den Brand auf einer Fläche von gut 7500 Quadratmetern unter Kontrolle gebracht, sagte ein Sprecher. „Das Nachlöschen wird aber noch andauern. Das ist jetzt richtige Handarbeit mit Hacke und Beil.“ Das Feuerwehr geht davon aus, dass die Arbeiten der Feuerwehrkräfte vor Ort bis in die Nacht brauchen werden.

Der trockene, harte Waldboden müsse Stück für Stück umgegraben werden, um an Glutnester auch in tieferen Erdschichten heranzukommen. „Das ist eine extrem hohe Belastung. Wir tauschen die Einsatzkräfte nach jeweils 30 Minuten aus“, schilderte der Feuerwehr-Sprecher. Wie es zu dem Brand kam, sei noch unklar. In der Vergangenheit hatte die Zahl der Waldbrände angesichts extrem trockener Phasen deutlich zugenommen. Der WDR hatte über das Feuer in Hagen berichtet.

dpa

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