13. Preis des Vestischen Künstlerbundes

Kultur

Am Freitag, 5. November, wird um 19 Uhr eine Ausstellung mit 18 Arbeiten im Kutscherhaus im Willy-Brandt-Park eröffnet und der diesjährige Preisträger des Vestischen Künstlerbundes verkündet. Insgesamt 26 Arbeiten zum Thema „Schatten“ wurden für die 13. Auflage des Wettbewerbs eingereicht.

04.11.2010, 11:21 Uhr / Lesedauer: 1 min

„Die Qualität der Arbeiten war hoch“, freut sich Caro Wysocki, die mit Bernd Leistikow den Vorstand des Künstlerbundes bildet. Einige Künstler wurden ausdrücklich eingeladen, ihre Arbeiten beizusteuern. Caro Suerkemper (Berlin) spielte in ihrer Porzellanskulptur mit Licht und Schatten: Die zwei Frauenfiguren drehen sich, werfen dabei im Wechsel ihre Schatten aufeinander, offenbaren durch ihre jeweils zwei Gesichter aber auch ihre „Schattenseiten“. Auf witzige Weise greift Jürgen Heinert (München) das Thema auf. „90 Grad im Schatten“ hat er seine Fotoarbeit überschrieben, deren Mittelpunkt ein gelenkiger Flamingo aus. „Mich als Tierärztin hat das Bild fasziniert, weil es keine Montage ist“, erklärt Caro Wysocki. Irritierend ist das großformatige Bild „Schein-Genese“ der Düsseldorferin Christa von Seckendorf. Zeigt es einen Körper oder nur ein Teil davon? Die Fantasie des Betrachters entwickelt eigene, nicht immer angenehme Ansichten. Auch heimische Künstler wie Karel Studnar, Danuta Karsten, Edgar Eubel und Gerhard Reinert bewerben sich um den Kunstpreis. Wer ihn letztlich bekommt, hat eine Jury aus Fachleuten bereits entschieden.

Verleihung des Preises des Vestischen Künstlerbundes 2010, 5.11., 19 Uhr, Kutscherhaus.

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