1000 Menschen protestieren in Berlin gegen Corona-Beschränkungen

Coronavirus

In Berlin haben etwa 1000 Menschen gegen die Coronabeschränkungen demonstriert. Die Teilnehmer standen teilweise so dicht beieinander, dass die Polizei einschreiten musste.

Berlin

25.04.2020, 19:45 Uhr / Lesedauer: 1 min
Trotz eines Demonstrationsverbots demonstrierten am Samstag einige hundert Menschen in Anwesenheit von zahlreichen Polizisten auf der Rosa-Luxemburg-Straße in Berlin gegen die die Corona-Einschränkungen.

Trotz eines Demonstrationsverbots demonstrierten am Samstag einige hundert Menschen in Anwesenheit von zahlreichen Polizisten auf der Rosa-Luxemburg-Straße in Berlin gegen die die Corona-Einschränkungen. © picture alliance/dpa

Etwa 1000 Menschen haben am Samstag in Berlin gegen die Corona-Einschränkungen demonstriert - zeitweise dicht an dicht beieinander stehend. Viele von ihnen standen vor Absperrgittern, die die Polizei rund um den Rosa-Luxemburg-Platz aufgestellt hatte, weil derartige Kundgebungen derzeit nicht erlaubt sind und die Polizei verhindern wollte, dass der Platz zu voll wird.

Die Polizei forderte die Teilnehmer mehrfach über Lautsprecher auf, den Ort zu verlassen. Einzelne Menschen wurden festgenommen. Nach und nach zerstreute sich am Nachmittag die Menge.

Verschiedene politische Strömungen

Die Protestierer gehörten verschiedenen politischen Strömungen an. Unter ihnen waren einige bekannte Rechtspopulisten, AfD-Politiker und Verschwörungstheoretiker. Manche Menschen saßen meditierend auf dem Boden. Die Mehrzahl ließ sich aber nicht eindeutig bestimmten Gruppen zuordnen.

Eine Teilnehmerin hat es sich bei einer Kundgebung auf einer roten Decke auf der Rosa-Luxemburg-Straße bequem gemacht.

Eine Teilnehmerin hat es sich bei einer Kundgebung auf einer roten Decke auf der Rosa-Luxemburg-Straße bequem gemacht. © picture alliance/dpa

Die Polizei war mit knapp 200 Einsatzkräften im Einsatz. Schon an den vergangenen vier Samstagen hatten sich Demonstranten versammelt.

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