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0:3 - Trotz deutlicher Niederlage kann der VfB noch hoffen

VfB Habinghorst

Die Landesliga-Fußballer des VfB Habinghorst halten die Abstiegs-Spannung erneut bis zum letzten Spieltag hoch: Der Tabellenzweite TuS Heven nahm durch einen 3:0 (2:0)-Sieg alles Zählbare, wie erwartet, mit nach Witten. Nach 13 Minuten war schon alles gelaufen.

CASTROP-RAUXEL

von Von Jürgen Weiß

, 22.05.2011

Gleich der erste ernsthafte Angriff der Gäste brachte die Führung. Andreas Stolzenberg und Jörg Teichmann ließen sich von einem Steilpass aushebeln, der Hevener Stürmer konnte sich die Ecke zum 1:0 ganz ruhig aussuchen. Das hat gesessen und bei Stolzenberg noch mehr Emotionen frei gesetzt. Für ein dummes Foul sah er die Gelbe Karte und so gab es für VfB-Trainer Daniel Kuhn keine andere Möglichkeit, als seinen „aufgedrehten“ Akteur schon in der 17. Minute aus dem Spiel zu nehmen.

Zu diesem Zeitpunkt hatte Heven schon den zweiten Treffer nachgelegt. Und profitierte wieder von einem Fehler, weil Daniel Kristler den Ball an der Strafraumgrenze nicht unter Kontrolle brachte. Wieder leichtes Spiel für den Favoriten: 2:0 nach 13 Minuten. Der Fan wand sich mit Grausen. Heinrich Strauß vom Rechnungsamt der Stadt Castrop-Rauxel und nach längerer Zeit mal wieder auf der Tribüne, hatte seine eigene Rechnung parat: „Die spielen wie ein Absteiger.“ Alles dachte jetzt natürlich an die 2:9-Hinspielklatsche. Aber das Spiel beruhigte sich, als würden die Gäste einen Gang zurückschalten. Und plötzlich besaß der agilste und schnellste Mann auf dem Platz, Patrick Podwysocki, die erste Chance. Sein Schuss strich allerdings über die Latte hinweg. Wenn es gefährlich wurde, war der „Potty“ mit daran beteiligt. Das sah auch sein Bruder Adrian so, der in der letzten Woche nach eigener Aussage beim VfR Rauxel „rausgeschmissen“ wurde. Der neue Sportliche Leiter des VfB gesellte sich zur Trainerbank der Heimischen. Nach dem Wechsel veränderte Szenerie.

Die Hausherren kamen mit mehr Mumm aus der Kabine. Daniel Seil hatte die Anschlussmöglichkeit, der Kopfball ging Richtung Eckfahne. Gästetrainer Hans Bruch wurde unruhig: „Ihr bettelt ja um ein Tor“, rief er aufgebracht ins Spiel hinein. Die Nervosität nahm zu, weil Podwysocki seinem Gegenspieler immer wieder die Hacken zeigte. In dieser Phase war es der Hevener Torwart Marvin Weusthoff, der zum VfL Bochum wechseln soll, der einen Einschuss verhinderte. Auf der anderen Seite sorgte ein Alleingang (77.) für das 3:0.

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