Tierquälerei

Tierhändler sperrten Hunde bei Hitze ohne Wasser in Hühnerställen ein

Tierhändler haben in Bocholt Hunde bei 35 Grad ohne Wasser in Hühnerställen gehalten. Ein Zeuge brachte die Polizei auf die Spur. Kreisveterinäre brachten die Tiere artgerecht unter.
Tierhändler haben Hunde (Symbolbild) in Bocholt verwahrlosen lassen und tierquälerisch gehalten. © picture alliance / Nicolas Armer/dpa

Polizeibeamte kontrollierten am Freitag gegen 14.30 Uhr einen Transporter mit rumänischen Kennzeichen in Isselburg. Ein Zeuge hatte gemeldet, dass ihm Hunde von Unbekannten angeboten worden seien.

Im Fahrzeug trafen die Beamten sechs rumänische Staatsbürger an, jedoch keine lebenden Tiere. Auf der Ladefläche des Anhängers standen mehrere Transportboxen, zum Teil mit Hundekot stark verunreinigt. Sie hätten keine Hunde transportiert, war die erste Aussage der Männer. Schließlich führten sie die Beamten zu einem Hof in Liedern. Dort bot sich den Polizisten ein schreckliches Bild.

Mehrere verwahrloste Hunde, teilweise krank und ohne Wasser bei Außentemperaturen von rund 35 Grad in Hühnerställen eingesperrt. Die Tiere wurden vom alarmierten Kreisveterinäramt beschlagnahmt und artgerecht untergebracht. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet. Die Ermittlungen der Kripo Bocholt dauern an. Die Polizei sucht Zeugen. Hinweise bitte unter der Tel. (02871) 2990 an die Kripo Bocholt.

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