Die Grund- und Gewerbesteuern im Kreis Borken sind im Landesvergleich niedrig, vor allem in der Gemeinde Reken. © dpa
Steuervergleich

Reken hat die niedrigsten Steuersätze im Kreis Borken

Das Landesamt IT NRW hat die Steuersätze der Kommunen miteinander verglichen. Die Städte und Gemeinden im Kreis Borken haben vergleichsweise niedrige Hebesätze – vor allem Reken.

Die meisten Kommunen im Kreis Borken gehörten im Vorjahr, was die Hebesätze für Grund- und Gewerbesteuern angeht, zu jenen im Land, die vergleichsweise geringe Steuern von ihren Bürgern erheben. Das geht aus einer jetzt vom Landesamt IT NRW veröffentlichten Statistik zu den einzelnen Steuerarten hervor.

Bocholter Unternehmen zahlen kreisweit die höchsten Gewerbesteuern

Die meisten Kommunen im Kreis Borken gehörten im Vorjahr, was die Hebesätze für Grund- und Gewerbesteuern angeht, zu jenen im Land, die vergleichsweise geringe Steuern von ihren Bürgern erheben. Das geht aus einer jetzt vom Landesamt IT NRW veröffentlichten Statistik zu den einzelnen Steuerarten hervor.

Bei der Gewerbesteuer etwa lag die Gemeinde Reken mit einem Hebesatz von 390 Prozent auf Rang 388 in NRW. Nur acht Städte und Gemeinden in NRW nahmen weniger Geld von den ansässigen Gewerbetreibenden. Die Kommune mit dem höchsten Gewerbesteuersatz im Kreis Borken war Bocholt mit 558 Prozent. Landesweit rangierten die Hebesätze von 250 Prozent (Monheim im Kreis Mettmann) bis 580 Punkten in Oberhausen.

Große Unterschiede im Land

Bei der Grundsteuer A, die Besitzer von land- und forstwirtschaftlich genutzten Flächen zahlen, lag der Hebesatz im Kreis Borken zwischen 114 Punkten in Reken und 404 Prozentpunkten in Bocholt. Landesweit lag die Spanne zwischen 110 Prozent in Verl und 870 Prozent (Hürtgenwald im Kreis Düren).

Den höchsten Hebesatz bei der Grundsteuer B, die Eigentümer von bebauten und unbebauten Grundstücken zahlen, entrichteten kreisweit die Bürger in Bocholt (630 Punkte), die mit deutlichem Abstand geringsten in Reken (297 Prozentpunkte). Das war einer der niedrigsten Werte in NRW. Bei der Grundsteuer B lag die Spannbreite in NRW zwischen 190 Prozent in Verl (Kreis Gütersloh) und Bergneustadt mit 959 Prozent.

Dorsten am Abend

Täglich um 19:00 Uhr berichten unsere Redakteure für Sie im Newsletter über die wichtigsten Ereignisse des Tages.

Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des Newsletters finden Sie hier.