St.-Antonius-Hospital

Krankenhaus in Gronau startet zentrale Notaufnahme nach eineinhalb Jahren

Nach knapp eineinhalb Jahre Aufbau ist die Zentrale Notfallaufnahme am St.-Antonius-Hospital Gronau gestartet. Das Krankenhaus hofft auf eine ganze Reihe von Vorteilen.
Die Mitarbeiter der Zentralen Notaufnahme (Foto) freuen sich gemeinsam mit der Betriebsleitung über ein rundum gelungenes Ergebnis. © St.Antonius-Hospital

Die Zentrale Notfallaufnahme (ZNA) am St.-Antonius-Hospital Gronau hat ihren Betrieb aufgenommen. Damit werden alle eintreffenden Notfälle – außer Notfälle in der Geburtshilfe – durch das ZNA-Team unter der Leitung von Dr. Neyhbi Ljumani , aufgenommen und erstversorgt.

Zentralisierung soll Vorteile für Patienten und Personal bringen

Sowohl für die Rettungsdienste als auch für Patienten, die das Krankenhaus eigenständig anlaufen, bringe die Zentralisierung wesentliche Vorteile mit sich, heißt es in einer Pressemitteilung.

Neben der besseren Orientierung sei dies vor allem die sofortige Erreichbarkeit rund um die Uhr und eine optimale Erstversorgung, die durch modernste technische Ausstattung und die hohe Kompetenz des ZNA-Teams gewährleistet werde. Im Notfall stünden der ZNA die Mediziner aller Fachabteilungen des Hauses zur Verfügung.

Klar definierte Abläufe und ausgebildetes Fachpersonal

Ein Team aus Fachpflegekräften und Medizinischen Fachangestellten sei speziell für die besonderen Anforderungen in der Notfallversorgung ausgebildet. Die Abläufe seien klar definiert und aufeinander abgestimmt, damit im Notfall alles reibungslos ablaufe und die Patienten optimal für eine weitere Versorgung vorbereitet werden könnten.

Die Räume der ZNA befinden sich im Erdgeschoss des Krankenhauses, mit direktem Anschluss an die Eingangshalle. Umfangreiche Planungen und Baumaßnahmen waren erforderlich, um die ZNA ihrer Bestimmung zu übergeben.

Aufbau läuft seit Sommer 2019

Bereits seit Sommer 2019 befand sich die Abteilung im Aufbau. Die Räume im neu errichteten Ostflügel des Hauses sind seit Ende 2020 fertiggestellt und jetzt vollständig ausgestattet.

Im Wesentlichen besteht die ZNA aus neun Untersuchungs- und Behandlungsräumen die mit moderner Medizintechnik und allen Hilfsmitteln ausgestattet sind, die im Notfall gebraucht werden.

Größere Geräte wie etwa EKG oder Arbeitsplätze zur digitalen Patienten-Dokumentation sind mobil ausgelegt und können nach Bedarf zwischen den Bereichen bewegt werden. Sorgfältige Vorarbeit und erhebliche Investitionen sind erforderlich gewesen, um die Räume optimal anzulegen und die Geräte mit ihren hohen Anforderungen zu beschaffen und in die technische Infrastruktur zu integrieren.

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