Im Impfzentrum des Kreises Borken wird der Ablauf der Impfung genau geregelt. Ab Februar sollen – Stand jetzt – dort erste Termine angegeben werden. © Horst Andresen
Impfzentrum in Velen

Impfzentrum in Velen: Ohne Benachrichtigung gibt es keinen Impftermin

Knapp 23.000 Menschen im Kreis Borken sind 80 Jahre oder älter. Um diese geht es zunächst, wenn das Impfzentrum des Kreises Borken die ersten Termine fürs Impfen vergibt. Wann ist damit zu rechnen?

Knapp 23.000 Menschen im Kreis Borken sind laut offizieller Zählung des statistischen Landesamtes 80 Jahre oder älter. Und genau um die geht es zunächst, wenn das Impfzentrum des Kreises Borken die ersten Termine fürs Impfen an der Einrichtung am Schlatt 23 in Velen vergibt. Geimpft werden zunächst nämlich einmal all jene, die 80 Jahre oder älter sind und die einen Termin vereinbart haben.

Nach Angaben der Kassenärztlichen Vereinigung, (KVWL), die für die Terminvergabe zuständig ist, erfolgt die Terminvergabe online (unter www.116117.de) oder am Telefon unter 116117 sowie 0800/11611702. Start der Terminvereinbarung ist am Montag (25. Januar) 8 Uhr. Ganz wichtig: Es können nur Personen einen Termin vereinbaren, die zuvor ein entsprechendes Informationsschreiben dazu bekommen haben.

Das Schreiben verschickt der Kreis Borken ab der kommenden Woche, wie Landrat Dr. Kai Zwicker am Dienstag (11. Januar) im Gespräch mit der Redaktion sagte. Terminvergaben vor dem 25. Januar würden nicht entgegengenommen, Wartelisten nicht angelegt. Auch Angehörige oder Vertrauenspersonen können die Anmeldung übernehmen.

Kreis verschickt Benachrichtigungen

Gestartet wird mit dem Impfen – Stand heute – Anfang Februar. Zwicker wie auch die KVWL betonen, dass sich der Ablauf der Impfung nach der Zuteilung des Impfstoffes richte. „Wir können nur so viele Termine vergeben, wie Impfstoffe da sind“, schreibt auch Volker Schrage (Legden), zweiter Vorsitzender der KVWL. Er appelliert wie seine KVWL-Kollegen an die Geduld und Umsicht der Bevölkerung. Gerade zu Beginn könne es am Anmeldetelefon längere Wartezeiten geben.

Wenn die Impfungen starten, so Zwicker, werde es die Möglichkeit geben, per ÖPNV zum Impfzentrum zu kommen, das an der B 525 unweit Gescher liegt. Parkraum ist dort ausreichend vorhanden. Der Landrat geht davon aus, dass viele ältere Menschen auch mit Angehörigen oder Krankenfahrdiensten zum Impfzentrum kommen können.

Personalausweis und Gesundheitskarte mitbringen

Mitbringen sollte man zum Impfen Personalausweis, elektronische Gesundheitskarte, Impfpass (wenn vorhanden) sowie Mund-Nase-Schutz. Vor der Impfung selbst kann man sich vor Ort ausführlich über die Impfung informieren. Nach dem „Pieks“ bleibt man noch 30 Minuten zur Nachbeobachtung vor Ort. Wer keinen Impfpass hat, bekommt eine Impfbescheinigung. Die nach etwa drei Wochen nötige zweite Impfung läuft wie die erste ab. Den Termin dafür bekommt man direkt bei der Anmeldung.

Zwicker zeigte sich zufrieden darüber, dass die Impfbereitschaft in der Region offenbar sehr hoch ist. In den Heimen selbst hätten sich bei den bisherigen Terminen fast 90 bis 95 Prozent impfen lassen. Auch beim Personal sei die Bereitschaft, sich impfen zu lassen, hoch.

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