Die alten Hallen des Süßwaren-Herstellers Weseke Dragees sind abgerissen. Bevor dort neu gebaut wird, will Börger die weitere Entwicklung der Pandemie abwarten. © Börger
Pumpenentwickler

Firma Börger will sich am Stammsitz Weseke vergrößern

Die Firma Börger möchte an ihrem Stammsitz Weseke erweitern. Platz wurde durch den Abriss der Hallen von Weseke Dragees bereits geschaffen. Das Unternehmen möchte jedoch die Auswirkungen der Corona-Pandemie abwarten.

Die Firma Börger will ihre Produktions- und Lagerkapazitäten an ihrem Stammsitz Weseke ausbauen. Dafür hat das Unternehmen den Altbau des Betriebs Weseke Dragees abreißen lassen. Das Grundstück an der Einmündung Benningsweg/Nordvelener Straße gehörte Börger schon länger.

Der Süßwaren-Hersteller Weseke Dragees hatte den beengten Standort aufgegeben und wenige hundert Meter entfernt auf der „grünen Wiese“ ein neues Werk errichtet. Die Stadt Borken hatte zuvor dafür bisheriges Ackerland planerisch in ein Gewerbegebiet umgewandelt.

Pumpenentwickler und -hersteller hat elf Niederlassungen

Wann in diesem Jahr mit dem Neubau von Montage- und Lagerhallen begonnen wird, steht laut Senior-Chef Alois Börger noch nicht fest. „Die Pläne liegen in der Schublade“, sagte er. Zunächst wolle man abwarten, wie sich die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Beschränkungen entwickelten, fügte er hinzu.

Bislang, so Börger, habe man die wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie gut abfedern können. Das von Börger 1975 gegründete, auf Pumpen spezialisierte Unternehmen hat weltweit inzwischen elf Niederlassungen. Von dort aus werden Kunden in 65 Ländern betreut.

Bei Börger arbeiten weltweit 340 Menschen, 245 davon in Weseke

In Ostasien zum Beispiel, wo die Pandemie überwunden scheint, ist Börger in Shanghai und Singapur vertreten. Nach Angaben der Firma arbeiten bei Börger weltweit 340 Menschen, davon 245 in Weseke, wo alle Produkte konstruiert und gefertigt werden.

Die alten Dragees-Hallen sind inzwischen abgerissen und die Baustoffe fachmännisch entsorgt worden. Die zusätzliche Fläche biete die Möglichkeit, die Abläufe auf dem Firmengelände sehr gut zu ergänzen, so Börger. Ein Vorteil sei außerdem, dass die Zu- und Abfahrt für Lkw künftig auf der Nordvelener Straße erfolgen könne, so dass der Benningsweg entlastet werde.

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