Wegen der Coronakrise sind schon etliche Jumbos in Enschede „zwischengeparkt“. © Gerd Lammers
Flugverkehr

Einigung am Flughafen Twente: Jumbo Jets dürfen (wieder) starten

Boeing-Jumbos vom Typ 747-400 dürfen nach dem vorherigen Flugverbot jetzt doch wieder den Flughafen Twente verlassen. Es liegen Ausnahmegenehmigungen vor. Und auch das Ziel ist schon klar.

Bei der Reduzierung ihrer Flotte hat die coronageplagte Lufthansa ein Problem weniger. Sechs ihrer ausgemusterten Boeing-Jumbos vom Typ 747-400 dürfen den Flughafen Twente wieder verlassen. Zunächst hatte sich die dortige Luftverkehrs- und Umweltaufsicht gegen die Starts von dem Zwischenparkplatz gesperrt. Jetzt die Kehrtwende.Für ihren Flug zum Schrottplatz dürfen die Maschinen nun doch starten. Die Behörde hat nach eigenen Angaben für die sechs Jets Ausnahmegenehmigungen erteilt, sobald der Flughafen bei Enschede einige Sicherheitsauflagen erfüllt hat. Vor einer anstehenden Gerichtsverhandlung hätten beide Seiten einen Vergleich geschlossen.

Maschinen können starten

Zunächst hatte es so ausgesehen, dass die Riesen-Jets an dem Flughafen festsitzen, der für solch große Flugzeuge eigentlich nicht mehr zugelassen ist. Die Startbahn in Enschede ist mit drei Kilometern lang genug. Allerdings gilt in der Personen-Luftfahrt für die 747 eine Mindestbreite, die der Platz in Twente nicht aufweist. Fachleute halten es dennoch verantwortbar, dass die Maschinen starten können.Drei Maschinen sollen noch in diesem Jahr Twente verlassen. Sie sollen in der US-amerikanischen Mojave-Wüste zerlegt und verschrottet werden.

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