Rosendahl

Ältere Mitmenschen gehen während Corona seltener zur Blutspende

Blutspende-Termine sind für viele Rosendahler völlig selbstverständlich. Sie sind rot im Kalender eingetragen. Doch während Corona, gehen vor allem ältere Mitmenschen seltener zur Blutspende.
Zu den Blutspenden in Rosendahl kommen immer weniger ältere Menschen. © AZ

Doch auch hier hinterlässt die Corona-Pandemie ihre Spuren. „Wir konnten beobachten, dass vor allem die älteren Spender in diesem Jahr weniger zur Blutspende gekommen sind als noch im Vorjahr.

Deutlich sichtbar

Es ist noch nicht besorgniserregend, aber schon deutlich sichtbar“, erklärt Felix Maas, der die Blutspende-Termine in Rosendahl betreut. Normalerweise ist er bei den Terminen am Darfelder Bahnhof im Einsatz.

Diese konnten in diesem Jahr jedoch nicht stattfinden, da aufgrund des Platzmangels die Corona-Hygienevorschriften nicht umgesetzt werden konnten.

Blutspenden in Holtwick und Osterwick

„Wir haben in diesem Jahr Termine in Osterwick und Holtwick angeboten, da ist deutlich mehr Platz“, sagt Peter Brüning, Rotkreuz-Leiter für das Deutsche Rote Kreuz Rosendahl. „Das könnte natürlich auch ein Grund dafür sein, dass die Zahlen der Blutspender etwas zurückgegangen sind. Für ältere Darfelder ist es etwas umständlich, zur Blutspende nach Osterwick oder Holtwick zu fahren“, ergänzt Felix Maas. Das könne den Rückgang zum Teil erklären.

Viele junge Leute spenden Blut

Angst müsse man bei der Blutspende nicht haben, so werde bei jedem Spender, der zum Termin erscheint, zuerst die Temperatur gemessen. „Bei erhöhter Temperatur ist die Sache sofort gelaufen, da können wir absolut kein Risiko eingehen“, so Brüning. So eine Situation sei aber bislang kein einziges Mal vorgekommen.

„Zum Glück sind sehr viele junge Leute trotzdem gekommen. Wir hatten im Schnitt um die 100 Blutspender pro Termin, das ist immer noch eine gute Zahl“, schätz Maas die Situation ein.

Termine im Januar

Peter Brüning blickt gelassen in das neue Jahr 2021: „Es werden Termine im Januar stattfinden, natürlich unter strengster Einhaltung der Hygienemaßnahmen. Jeder der will kann gerne kommen“, hofft er auf eine weiterhin hohe Bereitschaft zur Blutspende.

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