Aus Ahaus kommen die meisten Einkommensmillionäre im Kreis Borken. © pixabay
Kreis Borken

145 Einkommensmillionäre im Kreis Borken – die meisten sind aus Ahaus

Im Kreis Borken leben einige Einkommensmillionäre. Neueste Zahlen aus dem Jahr 2017 zeigen, es sind sogar 23 mehr als im Jahr 2016. Die meisten von ihnen im Kreis Borken kommen aus Ahaus.

Im Kreis Borken haben 145 Menschen im Jahr 2017 so viel Geld verdient, dass ihre gesamten Einkünfte die Eine-Million-Euro-Grenze überschritten haben. Das waren immerhin 23 mehr als noch 2016. Neuere Zahlen gibt es laut Statistischem Landesamt, das die Zahlen kürzlich veröffentlicht hat, nicht.

Demnach kommen die meisten Einkommensmillionäre pro 10.000 Einwohner aus Ahaus (6,9 Prozent oder 27 in absoluten Zahlen) vor Rhede (6,3/12), Stadtlohn (5,9/12), Schöppingen (5,7/4) und Borken (4,7/20). Weniger als drei Einkommensmillionäre pro 10.000 Einwohner hatten Vreden, Velen und Reken.

Mehr Einkommensmillionäre in NRW

In NRW stieg im Jahr 2017 im Vergleich zum Vorjahr die Anzahl der Einkommensmillionäre um 7,5 Prozent auf 5.673. Wie IT-NRW anhand jetzt vorliegender Ergebnisse der Lohn- und Einkommenssteuerstatistik 2017 mitteilt, ergab sich im Landesdurchschnitt eine Quote von rund 3,2 Millionären pro 10.000 Einwohner (2016: 3,0).

Von allen 396 nordrhein-westfälischen Städten und Gemeinden hatte Meerbusch im Rhein-Kreis Neuss im Jahr 2017 mit einer Quote von 16,6 je 10.000 Einwohner (2016: 16,9) die höchste Millionärsdichte. Auf den Plätzen zwei und drei folgten Attendorn im Kreis Olpe mit 10,3 (2016: 8,2) und Erndtebrück im Kreis Siegen-Wittgenstein mit 10,0 (2016: 8,4).

Düsseldorf auf Platz 12

Düsseldorf lag als erste Großstadt auf Platz 12 mit einer Quote von 8,5 (2016: 7,6). In absoluten Zahlen betrachtet, standen die größten NRW-Städte Köln und Düsseldorf mit 556 bzw. 527 Einkommensmillionären auf den ersten Plätzen.

Bei der Interpretation der Ergebnisse ist zu berücksichtigen, dass in der vorliegenden Statistik zusammen veranlagte Ehegatten als ein Steuerpflichtiger gezählt werden. Die Zahlen beruhen auf den Ergebnissen der Lohn- und Einkommenssteuerstatistik 2017.

Sie können erst jetzt veröffentlicht werden, weil die anonymisierten Steuerdaten von den Finanzbehörden erst nach Abschluss aller Veranlagungsarbeiten für statistische Auswertungen zur Verfügung gestellt werden. Die hier dargestellten Informationen sind damit die aktuellsten, die zurzeit verfügbar sind, heißt es in einer Mitteilung von IT-NRW weiter.

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