Die Werkstätten Gottessegen in Kirchhörde und Mengede waren zuletzt wegen mehrerer Corona-Fälle geschlossen. © Carolin West
Werkstätten Gottessegen

Nach Corona-Schließung: Werkstätten Gottessegen dürfen früher öffnen als gedacht

Die Werkstätten Gottessegen waren zuletzt wie leer gefegt. Nur die Verwaltung und einige wenige Mitarbeiter durften zur Arbeit kommen. Das soll sich ganz bald wieder ändern.

Wegen mehrerer Corona-Fälle in den Werkstätten Gottessegen mussten alle Mitarbeiter mit Unterstützungsbedarf sowie alle Corona-Erkrankten und die Mitarbeiter in Quarantäne zuletzt zu Hause bleiben.

Seit dem 9. November war ihnen wenn überhaupt nur die Heimarbeit erlaubt. Dabei wollten alle so schnell wie möglich zurück an die Arbeit. Insbesondere für die Tagesstruktur der Menschen sei das wichtig, so die Verantwortlichen.

Sie äußerten die Hoffnung, im Dezember den Neustart nach der Corona-Schließung wagen zu können. Jetzt gibt es das „Go“ vom Gesundheitsamt: Bereits am 30. November (Montag) können die Mitarbeiter, die in den Werkstätten Gottessegen in Kirchhörde und Mengede beschäftigt sind, wieder zurückkehren.

Infektionsketten sind unterbrochen

„Während der dreiwöchigen Schließung konnten die Infektionsketten erfolgreich unterbrochen werden“, sagt Pressesprecherin Anke Gerwing auf Anfrage. „Gerade die Menschen mit Unterstützungsbedarf freuen sich nun auf die Rückkehr in die Werkstatt.“

Dort gelte dann weiterhin das strenge Hygienekonzept. Darüber hinaus seien mit den Busunternehmen Hygieneregeln besprochen worden.

Die Werkstätten Gottessegen haben außerdem ein Testkonzept beim Gesundheitsamt eingereicht. Mit einem freiwilligen Schnelltest sollen regelmäßig – und bei Bedarf – alle Mitarbeiter getestet werden.

Über die Autorin
Redakteurin für Schwerte und den Dortmunder Süden
Redakteurin, davor Studium der angewandten Sprachwissenschaften in Dortmund und Bochum. Sportbegeistert und vor allem tänzerisch unterwegs.
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Carolin West

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