Zwei neue Halte-Stellen starten Anfang 2019

dzViertes Objekt geplant

Die Halte-Stelle für Familien, Kinder und Jugendliche in Brambauer gibt es seit 2016. Jetzt kommen zwei neue Halte-Stellen dazu. Eine vierte ist in Planung.

Lünen

, 08.12.2018, 05:45 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Halte-Stelle in Brambauer an der Waltroper Straße 28 bietet seit 2016 Informationen für Eltern, Sprechstunden, Programme für Schulkinder, Taekwondo-Training, Jugendtreff und Baby-Café. Jetzt kommen zwei weitere Halte-Stellen in Lünen dazu.

Kurz vor der Startphase

„Wir sind mit beiden Objekten kurz vor der Startphase“, so Ulrich Barz, stellvertretender Leiter der Abteilung Jugend, Hilfen und Förderung, im Jugendhilfeausschuss am 4. Dezember. Die neue Halte-Stelle an der Jägerstraße in Lünen-Süd öffnet am 16. Januar erstmals ihre Türen für Familien im Stadtteil. Die Halte-Stelle an der Münsterstraße soll am 21. Februar ihre Angebote für den Bereich Lünen-Nord starten.

Zwei neue Halte-Stellen starten Anfang 2019

Das Ladenlokal an der Jägerstraße soll künftig die neue Halte-Stelle in Lünen-Süd beherbergen. © Beate Rottgardt

Geplant ist nun noch eine vierte Halte-Stelle, auch auf Wunsch der Mitglieder des Jugendhilfeausschusses. In welchem Bereich die Halte-Stelle eingerichtet werden soll, steht allerdings noch nicht fest. Drei Möglichkeiten gibt es. „Wir machen abhängig, wo die Halte-Stelle eingerichtet wird, davon, wo wir geeignete Räumlichkeiten finden“, sagte Fachdezernent Ludger Trepper im Ausschuss.

Drei Stadtteile kommen in Frage

Drei Stadtteile kommen in Frage: Lünen-Mitte, das Geistviertel und Osterfeld. Nun muss geklärt werden, ob es dort Objekte gibt und inwieweit sie zur Verfügung stehen. Lage und Größe der Objekte spielen ebenfalls eine Rolle.

Natürlich geht es auch um die Kosten. Für eine weitere Halte-Stelle müssen zusätzlich 20.000 Euro pro Jahr in den Haushalt eingestellt werden. Der Jugendhilfeausschuss stimmte der Vorlage einstimmig zu.

Das letzte Wort hat nun, nach dem Haupt- und Finanzausschuss, am 13. Dezember der Rat. Die drei Stadtteile, die für die vierte Halte-Stelle im Gespräch sind, wurden mit Hilfe von Sozial-Indikatoren ausgewählt. Dabei ging es unter anderem um die Quote der Kinder, die in einer Bedarfsgemeinschaft leben, die nach der Grundschule zur Hauptschule wechseln und den Anteil an der Jugendarbeitslosigkeit (unter 25-Jährige).

Bedarfsgemeinschaften mit mindestens einem Kind

Die Anzahl der Bedarfsgemeinschaften mit mindestens einem Kind pro 1000 Einwohner liegt im Osterfeld bei 21,7, in der Geist bei 22,5 und in Lünen-Mitte bei 22,1. In ganz Lünen liegt die durchschnittliche Zahl bei 18,7. Im Bereich Osterfeld liegt die Jugendarbeitslosigkeit bei 4,1 Prozent, in der Geist bei 3,4 Prozent und in Lünen-Mitte bei 4,3 Prozent. Der Durchschnitt in ganz Lünen beträgt drei Prozent.

Zur Hauptschule wechseln im Osterfeld 8,2 Prozent der Grundschüler, im Geistviertel sind es 5,3 Prozent und in Lünen-Mitte 16,7 Prozent. In ganz Lünen wechseln 8,2 Prozent der Grundschüler zur Hauptschule.

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