Zu schnell unterwegs: Urinprobe auf der Münsterstraße ging gründlich daneben

Polizeibericht

Besonders schlau wollte ein 23-jähriger Dortmunder bei einer Drogenkontrolle auf der Münsterstraße in Lünen sein. Doch sein Plan ging buchstäblich in die Hose.

Lünen, Dortmund

04.09.2019, 16:14 Uhr / Lesedauer: 1 min

Gegen 21 Uhr kontrollierten Beamte der Dortmunder Polizei am Dienstag (3.9.) einen Opel Corsa, der auf der Münsterstraße in Lünen zu schnell unterwegs gewesen war.

„Aus dem mit fünf Personen besetzten Auto drang starker Marihuana-Geruch“, teilt die Polizei weiter mit. Einen angebotenen Speicheltest habe der 23-jährige Fahrer aus Dortmund abgelehnt. „Stattdessen bestand er auf einen Urintest.“

Diesen Wunsch wollten ihm die Beamten gern erfüllen. Der Test verlief negativ. Jedoch sei den Polizisten nicht entgangen, dass der 23-Jährige bei der Urinprobe merkwürdigerweise in seine Taschen griff.

„Auch bemerkten sie, dass sich im Gesäßbereich ein nasser Fleck bildete“, heißt es in der Polizeimitteilung. Die Antwort habe die folgende Durchsuchung erbracht: „In der Unterhose des Mannes befand sich eine kleine Plastiktüte. Augenscheinlich hatte er ,sauberen‘ Urin aus der Tüte in den Becher für den Drogentest gefüllt.“

Viel Geld, wenig Erklärungen

Jetzt bestanden die Beamten dann doch auf eine Blutprobe. Im weiteren Verlauf fanden sie außerdem im Auto Betäubungsmittel und einen vierstelligen Bargeldbetrag: „Die Herkunft des Geldes konnte keiner plausibel begründen.“ Folglich stellten die Beamten das Bargeld zur Gewinnabschöpfung sicher.

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