Wirrwarr um Besuche im Krankenhaus: Erst erlaubt, dann wieder verboten

Corona-Krise

Erst hü, dann hott. Am 6. Mai hieß es aus Düsseldorf, ab Montag (11.5.) dürften wieder Besucher ins Krankenhaus. Einen Tag später kam dann die aktuelle Corona-Schutzverordnung.

Lünen

, 09.05.2020, 18:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Im St.-Marien-Hospital sind Besuche derzeit weiterhin nur in Einzelfällen möglich.

Im St.-Marien-Hospital sind Besuche derzeit weiterhin nur in Einzelfällen möglich. © Goldstein

Die Lockerungen in der Corona-Krise gehen weiter. Ab Sonntag (10.5.), der auch noch Muttertag ist, ist es möglich, dass Angehörige wieder ihre Familienmitglieder in Altenheimen besuchen. Wenn entsprechende Auflagen eingehalten werden. Wie und wann Besuche möglich sind, entscheiden allerdings die Einrichtungsleitungen.

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Am Mittwoch, 6. Mai, gab es dann eine Pressemitteilung aus dem Düsseldorfer Gesundheitsministerium, nach der ab Montag (11.5.) auch wieder Besuche in Krankenhäusern ermöglicht werden sollen. Auch diese waren wegen Corona eingestellt worden.

Schon einen Tag später wurden mögliche Vorbereitungen in den Krankenhäusern jedoch wieder ausgebremst, wie am Freitag (8.5.) Dr. Bernhard Lenfers, Leiter des Covid-Koordinierungsstabes am St.-Marien-Hospital, in einem Interview mit den Ruhr Nachrichten erklärte.

Aktualisierung bremste Pläne aus

Denn am 7. Mai kam die Aktualisierung der Corona-Schutzverordnung. Und nach der, so Lenfers, sind Besuche in Krankenhäusern weiterhin verboten. Die Ideen für eine Ermöglichung von Besuchen im Klinikum Lünen seien so also nicht mehr benötigt worden.

Ausnahmen in Einzelfällen

Allerdings sagt Lenfers auch: „Es gibt Ausnahmen.“ In Einzelfällen bei schwerkranken Patienten seien Besuche nach Absprache möglich. Die Klinik am Park in Brambauer hat sich auf unsere Anfrage bisher nicht gemeldet.

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