Wieder Vandalismus an der Schlossmühle

LÜNEN „Ich fahre jetzt schon jedes Mal mit einem unguten Gefühl in der Magengegend nach Lippholthausen“, sagt Helmut Weßling, „ immer in der Angst, dass wieder irgend etwas zerdeppert worden ist.“

von Von Günter Goldstein

, 21.07.2008, 19:04 Uhr / Lesedauer: 1 min
Mit diesem schweren Bruchstein wurden am Wochenende zwei Fenster der Lippholthausener Schlossmühle eingeworfen. Helmut Weißling ist über den neuerlichen Vandalismusschaden sehr verärgert.

Mit diesem schweren Bruchstein wurden am Wochenende zwei Fenster der Lippholthausener Schlossmühle eingeworfen. Helmut Weißling ist über den neuerlichen Vandalismusschaden sehr verärgert.

Das ist dabei ganz auseinander geplatzt, das schwere Wurfgeschoss landete anschließend auf der Spüle der in dem Raum dahinter befindlichen kleinen Küche. Hier wurden dann auch noch die dortigen Küchengeräte umgerissen. Ihr Zerstörungswerkzeug hatten die unbekannten Täter in der Nähe der Mühle gefunden. Dort liegt ein größerer Berg dieser Steine, die zur Zeit für den Mühlteich gebraucht werden, an dem die Ränder und der Ablauf damit befestigt werden. Ein paar Tage später, und sie wären verbraucht gewesen. In das Gebäude eingedrungen sind die unbekannten Täter nicht, und es ist fraglich, ob sie das überhaupt wollten. Das Gebäude ist mit einer Alarmanlage gesichert, hat aber leider keine Glassensoren.

War es also wieder nur eine Vandalismustat? Die alte Mühle aus dem 18. Jahrhundert, die von den Mühlenfreunden so liebevoll restauriert worden ist mit großem Engagement und finanziellem Aufwand, hat leider schon so einige üble Attacken seit ihrer Fertigstellung einstecken müssen. Etliche Male wurden die Kupferdachrinnen abmontiert, jetzt verrichten kupferfarbenen verzinkte Rohre diese Arbeit. Und auch einige Farbschmierereien mussten von den strahlend weißen Fachwerkwänden wieder beseitigt werden.

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