Was wird aus dem Seepark? Diese Frage stellt sich die CDU in Lünen und sammelt Ideen

Seepark-Zukunft

Der Seepark in Horstmar dient als Naherholungsgebiet und das schon seit der Landesgartenschau im Jahr 1996. Doch in zwei Jahren könnte der Seepark auch anderweitig genutzt werden.

Horstmar

30.09.2019, 12:30 Uhr / Lesedauer: 2 min
Gewohntes Bild am Seepark. Könnte sich das vielleicht bald ändern?

Gewohntes Bild am Seepark. Könnte sich das vielleicht bald ändern? © Karl Lohmüller

Vor rund 25 Jahren fand in Lünen die Landesgartenschau statt. Dabei wurde der gesamte Bereich, der heute als Seepark bekannt ist, umgestaltet. Erbaut wurde der Seepark mit Fördermitteln, die zweckgebunden sind. Das bedeutet, der Seepark darf nur zu dem Zweck genutzt werden, für den diese Fördermittel bewilligt wurden.

In zwei Jahren laufen die Förderbindungen aus. Somit besteht dann die Möglichkeit, die Fläche komplett anders oder teilweise anders zu nutzen und umzugestalten. Auf diesen Sachverhalt will die CDU nun aufmerksam machen.

Was ist heute gewollt?

Wie haben sich die Wünsche der Bürger in den vergangenen 25 Jahren verändert? Soll die Fläche umgestaltet werden? Gibt es Möglichkeiten, Verbesserungen vorzunehmen, und wenn ja, welche?

In den letzten Monaten wurde der Seepark verstärkt unter ordnungsbehördlichen Gesichtspunkten diskutiert. Einzelmaßnahmen wurden beschlossen und deren Überwachung teilweise verstärkt. Nötig seien aber grundsätzliche Überlegungen.

Die CDU-Fraktion hat vor zwei Monaten eine kleine Arbeitsgruppe zur Vorbereitung einer breiten Diskussion gegründet. Dabei stellte sich heraus, dass schon in dieser Runde sehr unterschiedliche Vorstellungen zu möglichen Veränderungen bestehen und, dass es Sinn macht, breite Bevölkerungskreise an der Weiterentwicklung zu beteiligen, bevor eine entsprechender Antrag im Stadtentwicklungsausschuss erfolgt.

Bürger sollen Ideen einbringen

Ohne jedes „Denkverbot“ könne sich jeder an der offenen Diskussion beteiligen und mit seinen Überlegungen zur Zukunft des Seeparks beitragen.

„Treffen sind geplant, die kündigen wir auch noch an“, sagt Martina Adam vom CDU-Stadtverband. „Wir möchten Ideen von Bürgern aufnehmen und ihre Bedürfnisse erfragen.“

In ersten Gesprächen innerhalb der Arbeitsgruppe sei ein familienfreundlicher Park für die Naherholung der Lüner Bürger weiterhin ein deutlich festzustellendes Ziel. Die Frage, in welchem Umfang dies auch durch Unterhaltungs- und Gastronomieangebote erreichbar sei, bleibe eine interessante Überlegung.

Anwohnerschutz zum Thema machen

Eine dichtere Begrünung könne, laut CDU-Stadtverband, die Anwohner rund um den Seepark vor ungewollten Aktivitäten besser schützen, beispielsweise an den Grundstücksgrenzen. In der Vergangenheit waren Anwohner immer wieder durch Seepark-Besucher gestört worden.

Auch ökologisch wertvolle Bepflanzungen an den wenig genutzten Eingangszonen des Seeparks seien eine Überlegung wert. So werde die Fläche besser genutzt als es momentan mit der reinen Rasenfläche der Fall sei.

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