Das Bild entstand Mitte Mai und ist eine Momentaufnahme von den laufenden Abrissarbeiten auf dem ehemaligen Steag-Gelände in Lünen. © Goldstein (A)
Meinung

Vom Kauf der Steag-Fläche profitieren die Stadt Lünen und der Kreis Unna

Am Ende des Tages könnte es eine Win-Win-Situation für die Stadt Lünen und den Kreis Unna werden, wenn die WFG die Steag-Fläche kauft, meint unser Autor.

Die Katze ist aus dem Sack und die Stadt Lünen nicht mehr erster Ansprechpartner bei dem von ihr ursprünglich geplanten Kauf der nördlichen Steag-Fläche.

Das Heft des Handels hält jetzt die Wirtschaftsförderung des Kreises Unna in der Hand. Ihr Ziel ist es, das komplette Steag-Gelände von der Hagedorn-Gruppe und ihrem Joint-Venture-Partner zu kaufen. Wenn schon, dann richtig.

Das hat natürlich sein Preis, unterm Strich kommen hier mehrere hundert Millionen Euro zusammen.

Und weil das von der Stadt Lünen nicht zu finanzieren ist, sollte sich auch die Zahl der Kritiker an dem neuen Sachstand in Grenzen halten.

Der Satz – „Lünen kriegt es mal wieder nicht auf die Reihe“ -, ist hier fehl am Platze. Sollte es der WFG gelingen, die Steag-Fläche zu erwerben, dann dürften nämlich auch die Mitspracherechte der Lippestadt bei der Ansiedlung von Firmen steigen. Darauf hatte jüngst noch Lünens Technischer Beigeordneter Arnold Reeker mit Blick auf die nördliche Steag-Fläche im Wirtschaftsausschuss hingewiesen: „Als Eigentümer hat man dabei mehr Chancen.“

Dass die WFG da ein besserer Partner ist als irgendein Investor, liegt auf der Hand. Vorausgesetzt, Lünen beteiligt den Kreis und die ihm angehörigen Städte angemessen an den Gewerbesteuer-Einnahmen.

Über den Autor
Redaktion Lünen
Jahrgang 1968, in Dortmund geboren, Diplom-Ökonom. Seit 1997 für Lensing Media unterwegs. Er mag es, den Dingen auf den Grund zu gehen.
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Torsten Storks

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