Volksbank: Neues Niederlassungskonzept, aber für die Kunden soll sich nicht viel ändern

Volksbank Lünen und Brambauer

Die Volksbank Waltrop hat seit 1. März ein neues Niederlassungskonzept. Grund ist die Fusion mit der Volksbank Dortmund. Doch für die Kunden vor Ort soll sich so wenig wie möglich ändern.

Lünen

, 02.03.2020, 14:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Norbert Mecklenburg (r.) ist seit 1. März Niederlassungsleiter der Volksbank Lünen und Brambauer. Vorstandsmitglied Gregor Mersmann stellte mit ihm das neue Niederlassungskonzept vor.

Norbert Mecklenburg (r.) ist seit 1. März Niederlassungsleiter der Volksbank Lünen und Brambauer. Vorstandsmitglied Gregor Mersmann stellte mit ihm das neue Niederlassungskonzept vor. © Beate Rottgardt

Neuer Titel und zum Teil neue Aufgaben für Norbert Mecklenburg. Der langjährige Regionaldirektor der Volksbank Waltrop ist seit 1. März nun einer von fünf Niederlassungsleitern und in dieser Funktion verantwortlich für die Volksbank in Lünen und Brambauer mit den Standorten Willy-Brandt-Platz, Baukelweg (Beratungsstelle) und Mengeder Straße.

„Position wird wesentlich umfangreicher“

„Die Position des Niederlassungsleiters gab es so bisher noch nicht“, erläuterte Volksbank-Vorstandsmitglied Gregor Mersmann bei einem Pressegespräch am Montag (2.3.). Als Niederlassungsleiter wird Mecklenburg nicht nur die Aufgaben des bisherigen Regionaldirektors übernehmen. „Die Position ist wesentlich umfangreicher und wird enorm gestärkt“, so Mersmann. Als Niederlassungsleiter steht Mecklenburg dem gesamten Geschäftsbereich der Volksbank Lünen und Brambauer vor, einschließlich der Filialen. Er ist auch oberster Entscheidungsträger und trägt disziplinarische Verantwortung für die 14 Mitarbeiter vor Ort und die Auszubildenden. Mersmann: „Er wird auch weiter der Repräsentant vor Ort sein.“

Zum Bereich der Volksbank Lünen und Brambauer gehören 8725 Kundenstämme (Privat- und Geschäftskunden) der insgesamt 51.000 Kundenstämme der Volksbank Waltrop.

Mecklenburg seit Einführung des Euro in Lünen

Mecklenburg (56) ist seit 39 Jahren bei der Volksbank tätig. „2001 kam ich dann nach Lünen, praktisch mit der Einführung des Euro“, erzählt er. Der diplomierte Bankbetriebswirt ist seitdem als Regionaldirektor für den Bereich Lünen und Brambauer tätig und darüber hinaus ist er als Bereichsleiter für die Privatkundenbetreuung verantwortlich. „Wenn die Fusion komplett abgeschlossen ist, werde ich das private banking abgeben, aber sicher keine Langeweile haben“, so Mecklenburg. Als das Niederlassungskonzept besprochen wurde, habe er sofort den Wunsch geäußert, weiter in Lünen zu arbeiten.

Auch nach der Fusion weiter als Sponsor vor Ort

Auch nach der Fusion wolle man in Sachen Spenden und Sponsoring wie bisher Projekte in Lünen und Brambauer unterstützen. Mecklenburg: „Wir bekommen viele Anfragen. Auch die Bürgerstiftung Emscher.Lippe.Land wird sich weiter in den Orten engagieren, in denen wir unsere Niederlassungen haben. Daran darf man uns auch messen“, so Mersmann.

Wichtig sei es, die Regionalität zu stärken und zwar trotz der Größe des dann mit Dortmund fusionierten Unternehmens. Darüber werde man auch zeitnah die Vertreter weiter informieren. Mersmann: „Vor Ort soll sich für die Kunden nichts ändern.“ Man werde die zuständigen Vertreter der fünf Niederlassungen weiter auf dem Laufenden halten.

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