Videoprojekt für junge Lüner beschäftigt sich mit religiösen Feiertagen

Multikulturelles Forum

Das Frühlingsfest Newroz, Ostern und Pessach liegen hinter uns, der Ramadan beginnt gerade. Das Multikulturelle Forum in startet ein Video-Projekt für Jugendliche: „Wie feierst du?“

Lünen

, 13.04.2021, 14:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das Multikulturelle Forum lädt junge Leute zu einem Video-Projekt ein.

Das Multikulturelle Forum lädt junge Leute zu einem Video-Projekt ein. © Multikulturelles Forum

Zu einem besonderen Videoprojekt lädt das Multikulturelle Forum junge Menschen zwischen 16 und 27 Jahren ein. Das Thema: Feiertage der verschiedenen Religionen und wie sie gefeiert werden. Denn Feiertage prägen das Jahr und den Alltag (nicht nur) gläubiger Menschen. Doch was bedeuten ihnen diese Tage? Wie beeinflussen sie ihren Alltag?

Mit diesen Fragen befasst sich das Videoprojekt „Rosch Ha Schana, Pfingsten, ewroz & Eid-al-Fitr: Wie feierst du?“ des Multikulturellen Forums. Ausgangspunkt und Grundlage für den interreligiösen Dialog sollen anlässlich des Jubiläumsjahrs „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ die jüdischen Feiertage und die damit verbundenen Traditionen bilden.

Wer zwischen 16 und 27 Jahre alt ist, soll sich mit den verschiedenen Religionen, Feiertagen und Bräuchen auseinandersetzen und diese medial verarbeiten. Die Ergebnisse werden unter anderem in sozialen Medien veröffentlicht.

Startschuss mit Kick-off-Workshop

„Wir möchten durch diese Form des Kennenlernens den interreligiösen Austausch fördern, der vor allem von persönlicher Begegnung lebt,“ betonen die Projektleiterinnen Elif Gömleksiz und Larina Kleinitz. Zur Teilnahme eingeladen sind ausdrücklich alle Jugendlichen - unabhängig von ihrem Glauben.

Der Startschuss fällt am 24./25. April mit einem Kick-Off-Workshop – pandemiebedingt via Zoom. Interessierte Jugendliche können sich per E-Mail an goemleksiz@multikulti-forum.de oder unter Tel. (0231) 28 86 07 37 informieren und anmelden.

Förderung vom Bund

Das Projekt „Wie feierst du?“ findet als Teilprojekt von „Muslime im Dialog“ statt. Es wird dabei auch vom Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat gefördert. Zusätzliche Förderung gibt es vom Bundesprogramm Demokratie Leben und vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
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