Über 200 Pilger kommen zum Jakobsweg

LÜNEN Mit großen Augen und gestenreichen Händen verfolgte der mit 14 Monaten wohl jüngste Teilnehmer der Eröffnung des Jakobswegs vor der Jugendherberge am Cappenberger See das Geschehen. Sein Vorname – was sonst – lautete auf Jakob.

von Von Günter Goldstein

, 25.07.2008, 20:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
Am Niedergang von der Jugendherberge zunm Cappenberger See eröffnet Bürgermeister Hans Wilhelm Stodollick den Jacobspilgerweg durch Lünen offiziel mit einem Scherenschnitt.

Am Niedergang von der Jugendherberge zunm Cappenberger See eröffnet Bürgermeister Hans Wilhelm Stodollick den Jacobspilgerweg durch Lünen offiziel mit einem Scherenschnitt.

Zuvor hatten sich um 16.30 Uhr unter der alten Steins Buche an der Cappenberger Straße die Teilnehmer für diesen der Historie nachspürenden Weg gesammelt. Horst Störmer, der Vorsitzende des Stadtverbandes für Heimatpflege, konnte schon dort feststellen, dass sich aus jedem Verein, jeder Gruppierung und Organisation mindestens ein Mitglied eingefunden hatte, dazu noch viele Cappenberger. Allein vom SGV Brambauer fielen gut 40 Mitglieder durch ihre roten Halstücher auf. Das kurze Programm an der Jugendherberge bestand zum größten Teil aus Liedern für Jakobspilger mit Zeilen wie „Gib uns Deinen Segen wenn wir weiter gehen“ und „Möge die Straße uns zusammenführen“. Vorgesungen wurden die Lieder von Therese und Michael Gresch, die in typischer alter Pilgerkleidung erschienen waren.

Nach einem Lippetröpfchen, spendiert vom Bürgermeister, ging es weiter am Cappenberger See lang über die Wehrenbold- und Steinstraße in die Innenstadt und über die Fußgängerzone zur Stadtkirche St.Georg. Dort erwartete die Teilnehmer, die in einem lang gezogenen Zug das Ziel erreichten, ein ökumenischer Gottesdienst, der von den Pastören Wilhelm Aufenberg (katholisch) und Dr. Sven Keppler (evangelisch) gehalten wurde. Die Naturfreunde Lünen-Mitte gestalteten mit Chor und Instrumenten das Musikprogramm mit. 

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