Die Löschzüge Selm und Bork brachten einen Kaminbrand (Symbolbild) unter Kontrolle. © DPA

Sturmschäden in Lünen: Einsatzkräfte ziehen Fazit nach Tief „Eugen“

Mit Windgeschwindigkeiten von über 80 km/h fegte Sturmtief „Eugen“ am Dienstag über Lünen. Feuerwehr und Polizei fuhren mehrere Einsätze. Die Bilanz fällt aber glimpflich aus.

Mit starken Windböen, teils heftigem Regen und tiefen Temperaturen sorgte Sturmtief „Eugen“ für Herbstgefühle im Mai. Doch ganz so schlimm traf der Sturm Lünen nicht.

Die zuständige Polizei in Dortmund und die Feuerwehr Lünen erlebten einen verhältnismäßig ruhigen Tag. Es kam zu mehreren kleinen Einsätzen, die auf den starken Wind zurückzuführen waren, heißt es am Mittwoch auf Anfrage. Dienstag rückte die Feuerwehr viermal aus, um beispielweise umgestürzte Bäume zu beseitigen.

Polizei berichtet von vier Gefahrenstellen

Die Polizei notierte zwischen acht Uhr am Dienstagmorgen und acht Uhr am Mittwochmorgen vier Gefahrenstellen. An der Straße In den Hummelknäppen in Alstedde löste sich durch den Wind ein Bauzaun. Arbeiter von vor Ort fixierten ihn wieder. Im Geistviertel stürzte ein großer Baum um und beschädigte mehrere Autos. Dabei blieb es bei Blechschäden. Verletzte Personen habe es nicht geben, wie eine Polizeisprecherin am Mittwoch erklärt.

Auf der B236 auf Höhe des Kreuz Dortmund-Nordwest drohte zudem ein Umleitungsschild umzustürzen. Die Feuerwehr setzte die Polizei außerdem über einen umgefallenen Baum auf der Borker Straße in Altlünen auf Höhe des ehemaligen Militärgeländes in Kenntnis. „In Summe ist der Sturm glimpflich an uns vorüber gegangen“, fasst ein Feuerwehrsprecher zusammen.

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