Aufgrund einer Verletzung und der unterbrochenen Spielzeit konnte Lennart Hangebruch nur wenige Partien für den LSV absolvieren. © Privat
Fußball

Sturmhoffnung Lennart Hangebruch verlässt den LSV – mehrere Klubs hatten Interesse

Als großes Nachwuchstalent kam Lennart Hangebruch zum LSV. Nach einem Jahr kehrt er dem Westfalenligisten aber schon wieder den Rücken und wechselt nach Wickede. Dabei hatte er auch andere Angebote.

Mit der Empfehlung von 12 Toren in 14 Spielen wechselte Lennart Hangebruch im vergangenen Jahr vom SC Husen-Kurl zum Lüner SV. Eine Quote, die angesichts der Tatsache, dass der mittlerweile 19-Jährige zu dieser Zeit noch in der A-Jugend hätte spielen können, einige Interessenten auf den Plan rief. Doch trotz diverser Möglichkeiten entschied sich der Stürmer für den LSV. Knapp ein halbes Jahr später ist das Kapitel Lünen allerdings schon wieder beendet.

Verletzung bremst den Youngster aus

Das Nachwuchstalent zieht es zu Westfalia Wickede in die Westfalenliga 2. Eine Entscheidung, die sich der 19-Jährige nicht leicht gemacht hat und die unter Umständen auch anders hätte ausfallen können. Denn wie schon im vergangenen Sommer gab es auch in diesem Jahr mehrere Optionen. Doch dazu später mehr.

Derweil blickt Hangebruch trotz der wenigen Monate durchaus positiv auf seine Zeit beim LSV zurück. Dabei warf ihn eine zu Beginn der Sommervorbereitung erlittene Verletzung bereits frühzeitig zurück. „Ich habe mir damals im ersten Testspiel die Nase gebrochen und war dann erstmal komplett außen vor. Ich habe versucht, mich wieder heranzukämpfen, aber dann wurde die Saison auch irgendwann schon unterbrochen“, erklärt Hangebruch.

Erfahrung der Mitspieler hilft

Dennoch habe er vom LSV einiges mitnehmen können. So habe er vor allem von der Erfahrung der älteren Spieler profitiert. „Da sind natürlich Jungs dabei, die in ihrer Fußballerlaufbahn schon fast alles erlebt haben. Deshalb habe ich auch im Training immer versucht, mir das eine oder andere abzuschauen“, betont Hangebruch.

Lennart Hangebruch zog sich in der Vorbereitung einen Nasenbeinbruch zu und fiel deshalb zu Beginn seiner LSV-Zeit lange aus.
Lennart Hangebruch (l.) zog sich in der Vorbereitung einen Nasenbeinbruch zu und fiel deshalb zu Beginn seiner LSV-Zeit lange aus. © Timo Janisch © Timo Janisch

Trotz der positiven Eindrücke ist das Intermezzo beim LSV für den Mittelstürmer nach dann einem Jahr im Sommer vorzeitig beendet. Das habe allerdings nichts mit dem bevorstehenden Trainerwechsel von Christian Hampel zu Axel Schmeing zu tun, betont Hangebruch. Die Entscheidung, in Zukunft für Westfalia Wickede auf Torejagd zu gehen, sei schon gefallen, bevor klar war, dass es größere personelle Veränderungen beim LSV geben werde.

Andere Angebote vor allem aus der Landesliga

„Ein bisschen habe ich irgendwie immer damit geliebäugelt, doch wieder in Dortmund zu spielen. Und der Wechsel zu Wickede war dann jetzt wirklich meine Wunschoption“, so Hangebruch, der schon in der Jugend für die Westfalia aktiv war. Dabei sei Wickedes Sportlicher Leiter Daniel Dukic nicht der Einzige gewesen, der sich in den vergangenen Wochen nach der Zukunft des jungen Stürmers erkundigt hatte.

„Es haben beispielsweise auch noch Vereine aus der Landesliga angefragt, aber für mich war schlussendlich klar, dass ich nach Wickede möchte“, betont Hangebruch. Um welche Vereine es sich bei den übrigen Interessenten gehandelt habe, wolle er indes nicht offenbaren. Stattdessen richtet Hangebruch den Fokus schon auf die neue Spielzeit. Je nachdem wie es mit der aktuellen Saison weitergehe, wolle er mit der Westfalia dann einen Tabellenplatz fernab der Abstiegsregionen anpeilen. Ein Ziel, das in Wickede viele Unterstützer finden dürfte.

Über den Autor
Redakteur
Vor einiger Zeit aus dem Osnabrücker Land nach Dortmund gezogen und seit 2019 bei Lensing Media. Für die Ruhr Nachrichten anfangs in Dortmund unterwegs und jetzt in der Sportredaktion Lünen tätig – mit dem Fußball als große Leidenschaft.
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Marius Paul

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