Am Hauptbahnhof Dortmund

Streit eskaliert: Lüner wird mit Glasflasche geschlagen und gerät in Rage

Ein 23-jähriger Lüner wurde am Dortmunder Hauptbahnhof nach einem Streit körperlich angegriffen. Zur Aufklärung wollte er jedoch aus einem bestimmten Grund nichts beitragen.
Die Staatsanwaltschaft Bochum ermittelt die Ursachen oder ein mögliches Motiv für die Tat. © picture alliance / Patrick Seege

Wie die Bundespolizei mitteilte, kam es am frühen Samstagmorgen (28. November) zu einer „handfesten Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen“ im Dortmunder Hauptbahnhof. Dabei soll ein 23-jähriger Mann aus Lünen mit einer Glasflasche geschlagen und gegen den Kopf getreten worden sein.

Gegen kurz nach 24 Uhr wurden Einsatzkräfte der Bundespolizei auf den Streit aufmerksam gemacht. „Da die Kontrahenten dermaßen aufgebracht waren, dass eine Sachverhaltsklärung vor Ort nicht möglich war, wurden sie zur Bundespolizeiwache gebracht“, heißt es in der Mitteilung.

Offenbar waren zwei Personengruppen auf dem Bahnhofsvorplatz wegen einer „Nichtigkeit“ aneinandergeraten. „Im Verlaufe der erst verbalen Auseinandersetzung soll ein 37-jähriger Dortmunder einen 23-jährigen Lüner mit einer Glasflasche geschlagen und diesen später zudem gegen den Kopf getreten haben“, so die Polizei.

Der Lüner war allerdings dermaßen aufgebracht, dass er nichts zur Klärung des Sachverhalts beitragen konnte oder wollte. Denn: „Er hatte bei der Auseinandersetzung ein Schmuckstück verloren“, wie die Polizei weiter erklärt. Darüber kam der Lüner offensichtlich nicht hinweg.

Gegen den polizeibekannten 37-jährigen Dortmunder wurde ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet

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