Stodollick: Hertie-Insolvenz ist ein schwerer Schlag für die Stadt

LÜNEN Die Insolvenz der Kaufhauskette Hertie ist im Lüner Rathaus mit großer Sorge aufgenommen worden. "Das ist für die Hertie-Beschäftigten und für unseren Einzelhandel ein schwerer Schlag. Ich hoffe nur, dass der Insolvenzverwalter möglichst viele Arbeitsplätze retten kann“, sagte Bürgermeister Hans Wilhelm Stodollick.

von Von Peter Fiedler

, 31.07.2008, 16:49 Uhr / Lesedauer: 1 min

Bei Hertie habe sich die ökonomische Todesspirale gedreht, so Sponholz. „Weil es schlecht läuft, baut man Personal ab, dann läuft es noch schlechter und man baut noch mehr Personal ab.“ "

„Für Lünen ist das umso tragischer, weil Hertie das einzige Kaufhaus ist. Insolvenz heißt aber nicht sofort Schließung. Da kann man nur das Beste hoffen“, so Horst Lewald, Vorsitzender des CityRings und als Saturn-Chef Nachbar von Hertie auf der anderen Marktplatzseite. Er befürchtet bei einer Schließung von Hertie negative Folgen für den Marktplatz-Bereich und hofft, dass sich eine Lösung findet. 

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