Stadtbetrieb baut Regenklärbecken an Wethmarheide - dafür müssen Bäume gefällt werden

Arbeiten beginnen

Um ein Regenklärbecken für das Gewerbegebiet Wethmarheide bauen zu können, müssen auf 1500 Quadratmetern Bäume gefällt werden. Die Fällarbeiten beginnen am Mittwoch (12.2.).

Lünen

11.02.2020, 09:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Stadtbetrieb baut Regenklärbecken an Wethmarheide - dafür müssen Bäume gefällt werden

Für das neue Regenklärbecken müssen an der Wethmarheide auf einer rund 1.500 Quadratmeter großen Fläche Bäume gefällt werden. © picture alliance / dpa

Der Stadtbetrieb Abwasserbeseitigung Lünen (SAL) wird ein Regenklärbecken für das Gewerbegebiet An der Wethmarheide bauen. Das hat das Unternehmen am Montag (10.2.) bekanntgegeben.

Derzeit fließt das Niederschlagswasser aus dem Gebiet ungedrosselt und ungereinigt unter dem Datteln-Hamm-Kanal hindurch in die Rühenbecke und dann weiter in die Lippe.

SAL ist gesetzlich verpflichtet, an der Stelle ein Regenklärbecken zu erstellen, heißt es in der Mitteilung. Grundlage dafür ist der sogenannte Trennerlass des Landes NRW (Ministerium für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz).

Das Regenklärbecken ist bereits geplant und genehmigt. Es wird etwa 10 mal 20 Meter groß sein und ein Nutzvolumen von 320 Kubikmetern aufweisen. Das verschmutzte Wasser kann bei kleineren Niederschlägen in dem Regenklärbecken zwischengespeichert werden und gedrosselt auf 20 Liter pro Sekunde über eine Pumpe und eine Druckleitung in die vorhandene Schmutzwasserkanalisation befördert und der Kläranlage zugeführt werden.

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Der Bau des Beckens soll im Sommer / Herbst 2020 beginnen. Als vorbereitende Maßnahme werden auf der rund 1.500 Quadratmeter großen Fläche Bäume gefällt. Diese Arbeiten beginnen voraussichtlich ab Mittwoch (12.2.). Die Bauarbeiten des eigentlichen Regenrückhaltebeckens werden insgesamt bis 2021 dauern.

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