Stadt Lünen setzt private Sicherheitsdienste ein, um Kontaktverbot zu kontrollieren

Coronakrise

Mit verstärkten Kräften will die Stadt Lünen die Umsetzung des wegen der Corona-Pandemie geltenden Kontaktverbots kontrollieren. Dazu werden auch private Sicherheitsdienste eingesetzt.

Lünen

23.03.2020, 17:17 Uhr / Lesedauer: 1 min
Neben Polizei und Ordnungsamt setzt die Stadt Lünen bei der Kontrolle des Kontaktverbotes auch auf private Sicherheitsdienste.

Neben Polizei und Ordnungsamt setzt die Stadt Lünen bei der Kontrolle des Kontaktverbotes auch auf private Sicherheitsdienste. © picture alliance / dpa

Die Landesregierung hatte die entsprechende Rechtsverordnung am Sonntagnachmittag (22.3.) erlassen, nun liegt es an der Stadt, sie umzusetzen. Nicht nur Polizei und städtische Ordnungskräfte werden im Stadtgebiet unterwegs sein: „Auch private Sicherheitsdienste sind im Einsatz“, teilt die Stadt mit.

Zudem sollen durch Umschichtung des Dienstbetriebs auch Mitarbeiter des Rathauses in der Fläche aktiv werden, die nicht in der Ordnungsbehörde tätig sind.

Nach der Rechtsverordnung der Landesregierung werden Zusammenkünfte und Ansammlungen in der Öffentlichkeit von mehr als zwei Personen untersagt. Ausgenommen sind Verwandte in gerader Linie, Ehegatten, Lebenspartnerinnen und Lebenspartner sowie in häuslicher Gemeinschaft lebende Personen, die Begleitung minderjähriger und unterstützungsbedürftiger Personen, zwingend notwendige Zusammenkünfte aus geschäftlichen, beruflichen und dienstlichen sowie aus prüfungs- und betreuungsrelevanten Gründen. Die Nutzung des Öffentlichen Personennahverkehrs bleibt zulässig.

Zudem gelten verschärfte Regelungen für die Gastronomie und den Handel. Dazu gehören Maßnahmen zum Schutz von Beschäftigten in Supermärkten sowie die Schließung von Restaurants, Gaststätten, Imbissen, Mensen, Kantinen und anderen gastronomischen Einrichtungen.

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