Lernen am Wochenende oder in den Ferien? Jetzt wird geplant, wie Schüler die Defizite ausgleichen können. © picture alliance/dpa
Bildung

Stadt Lünen und Schulen planen Extra-Zeit zum Lernen

Lerndefizite, die durch die Corona-Pandemie entstanden sind sollen ausgeglichen werden. Hierzu führten Vertreter der Stadt mit den Leitern der Lüner Schulen ein erstes Gespräch.

In einem ersten digitalen Treffen haben sich am Mittwoch (26. Mai) Vertreter der Stadt Lünen mit den Leitungen der Lüner Schulen ausgetauscht. Anlass ist das turbulente Schuljahr, das Anfang Juli zu Ende geht.

„Weil der Schulunterricht aufgrund der Corona-bedingten Regelungen (Distanzunterricht, Online-Unterricht, Wechselunterricht) in den letzten Monaten nicht wie gewohnt stattfinden konnte, weisen viele Kinder laut Expertinnen und Experten ein Lerndefizit auf“, erklärt Stadtsprecher Benedikt Spangardt.

Deshalb wurde bei der Videokonferenz überlegt, wie dieses Defizit ausgeglichen werden kann. „Angedacht ist beispielsweise, Lernangebote außerhalb des regulären Unterrichts zu schaffen“, so Spangardt. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie und wann die Angebote umgesetzt werden können. Diskutiert wurde unter anderem, ob die Angebote in den Sommerferien oder danach stattfinden sollen. Hier habe es seitens der Schulen unterschiedliche Ansätze und Ideen gegeben heißt es seitens der Stadt.

„Grundsätzlich wird es sich aber um freiwillige Angebote handeln. Deshalb muss jetzt geklärt werden, wie hoch die Nachfrage ist“, so Spangardt weiter. „Erst dann könne gemeinsam mit den Schulen geplant werden. Außerdem müsste qualifiziertes Personal gefunden werden.

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In und um Stuttgart aufgewachsen, in Mittelhessen Studienjahre verbracht und schließlich im Ruhrgebiet gestrandet treibt Kristina Gerstenmaier vor allem eine ausgeprägte Neugier. Im Lokalen wird die am besten befriedigt, findet sie.
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Kristina Gerstenmaier

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